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Der Bunker bei Google Earth: Standort entfernter Truppenmannschaftsbunker 750 Hannoversche Straße 1 Wilhelmshaven.kmz

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Der Bunker bei Virtual Earth: Standort entfernter Truppenmannschaftsbunker 750 Hannoversche Straße 1 Wilhelmshaven

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Größere Kartenansicht

 
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1945

Ungefähre Risse / Anklicken!

Annähernder Riss des normierten Lüftungsturmes

Der Truppenbunker besaß den inoffiziellen Namen SCHARNHORST oder GNEISENAU, welcher wohl an die Nordwand angemalt war. Bei diesem T 750 ist der Name GNEISENAU sehr wahrscheinlich.

So könnte die Nordwand urprünglich ausgesehen haben.

Bei der ziegelroten Farbe dürfte es sich um simplen roten Rostschutz gehandelt haben, höchstwahrscheinlich von der Bauwerft herbeigeschafft, da Rostschutzfarbe für den Schiffsbau dort auch im Krieg noch umfangreich vorhanden war.

Eine ehemalige Anwohnerin des Gebietes der damaligen Kasernen erinnert sich an eine eher "schnörkelige" Schrift. Die Schrift könnte daher auch so oder ähnlich ausgesehen haben:

Die große Schrift wird, wenn sie in dem Bereich vorhanden war, sehr schnell nach dem Krieg wieder relativ stark verblichen gewesen sein, da bereits 1957 dort von weitem nichts mehr erkennbar war:

1957

Zusätzlich war am westlichen T 750 an der Westwand über dem Splitterschutzvorbau in großer heller Schrift „JACHMANN“ angemalt worden. Der Schriftzug verblasste nach dem Krieg äußerst schnell wieder. Zu sehen ist zudem, dass der Bunker bereits im Krieg kurz nach Fertigstellung erste starke Ausblühungsstellen aufwies.

1944 / 1945

1986

1960er Jahre

1972

1981

2000

2007

1978

1990

2002

2003

2004

Der Bunker war seitlich ursprünglich zur Tarnung im Verbund mit den umliegenden backsteingemauerten Kasernenanlagen ziegelrot gestrichen worden. An diesem T 750 sind davon heute noch vielerlei Spuren zu sehen. Der Bunker besaß wie beschrieben entweder den inoffiziellen Namen "Scharnhorst" oder "Gneisenau". Ursprünglich befand sich in frühen Kriegszeiten auf seinem Standort ein kleiner Feuerlöschteich.

Zum Abspielen dieser "mov-Datei" muss auf Ihrem Computer der "Quicktime-Player" installiert sein! Hier runterladen!

Kurzfilm

Der Hafenbereich mit dem Bunker (linker T 750) frühe 1960er Jahre.

Die neue Fotoserie 2006:

2006

2009

26.01.12: ABRISS DES BUNKERS SEHR WAHRSCHEINLICH IN VORBEREITUNG!

14.02.12: ABRISS DES BUNKERS IN VORBEREITUNG!

21.06.12:

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Es ist soweit.

ABRISS AB ANFANG JULI!

Heute, am 21.06.2012, rief die Geschäftsleitung des Eigentümers der beiden T 750 an und teilte mit, dass der Abrissauftrag an ein Abbruchunternehmen erteilt ist und dass Bunker Ost ab der 27. KW / ab 2. Juli abgerissen wird. Bunker West wird ab der 28. KW / ab 9. Juli abgerissen. In der 27. KW soll am 3. oder 4. Juli im Gorch-Fock-Haus eine Infoveranstaltung für die Anlieger und Anrainer des Geländes stattfinden. Alles Hoffen hat nichts gebracht. In zehn Tagen beginnt der Abriss. Wer die beiden Bunker noch nicht besucht hat, sollte dies nun schleunigst tun...

02.07.12:

Heute hat der Abriss des T 750 begonnen.

Die komplette Abrissdokumentation mit diversen Bildern auf diesen Seiten: Hier

Die Zerschellerplatte samt Bunkerfundament bleibt erhalten. Der Abriss erfolgt bis auf Erdgleiche.

Damit sich so etwas wie an der Hannoverschen Straße nicht wiederholt, lautet es nun: FÜR DEN ERHALT DER BUNKER BANTER KASERNE! WZ-Leserbrief vom 13.07.12:

31.08.12: Zum Monatsende August kann der Abriss des Bunkers als abgeschlossen bezeichnet werden. Der T 750 ist nunmehr Vergangenheit. Die Zerschellerplatte und das Fundament ist weiterhin vorhanden. Momentan herrscht Unklarheit über eine eventuelle Beseitigung der unterirdischen Bereiche des Bunkers.

Ende Mai 2013 wurde offiziell bekannt: Keine Neubautätigkeit 2013... WZ-Leserbrief vom 03.06.13:

23.04.14: Der Abriss der Bunker Hannoversche Straße war wie erwartet unnötig! Die "Jadewerke" haben nun offiziell den Rückzieher gemacht. Da fehlen einem die Worte... Heute in der Wilhelmshavener Zeitung:

http://www.wzonline.de/nachrichten/wilhelmshaven/detail/artikel/132jade-werke147-beerdigen-ihre-offshore-plaene.html

Damit bleiben die unterirdischen Bereiche der Bunker vorerst erhalten.

 

Interessant ist, dass der Aufbau des äußerst massiven Selbstschutz-Standard-Hochbunkers der II. Welle Störtebekerstraße / Sedan in Wilhelmshaven durchaus diverse Ähnlichkeiten zur Gestaltung der Kriegsmarine-Truppenmannschaftsbunker aufweist.

Diese Seite ist Bestandteil der Präsenz

www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de