1945

Der Erdbunker muss sehr früh im Krieg gebaut worden sein. Er könnte ursprünglich mutmaßlich ein verstärktes Kellergeschoss eines nicht gebauten Mehrparteienhauses dargestellt haben. Der Bunker war circa 8 Meter breit und 40 Meter lang. Im Inneren waren einzelne Räume, welche mit Luftschutztüren verschließbar waren. Es sollen auch mehrere Fenster vorhanden gewesen sein, welche mit Luftschutzklappen verschließbar waren. Es soll kein Erdreich über der Bunkerdecke, welche nach Hinweisen auch sehr dünn war, gewesen sein. Der Bunker gehörte zur Firma Schnieder unmittelbar östlich. Nach dem Krieg wurde er von der Firma Farben Janssen, welche nordwestlich des Bunkers ihren Sitz hatte, als Lager genutzt. Von dort aus soll auch ein Eingang zum Bunker geführt haben. Geschützte Eingangsbauwerke hat es anscheinend keine gegeben. Auf dem Bunker soll nach dem Krieg zudem eine kleine Halle erbaut worden sein. Erbauer und Nutzer der Halle soll zunächst eine Firma Krupp (die bekannte Firma Krupp?) gewesen sein. Später soll dann Fa. Janssen die Halle genutzt haben.

Es könnte also sein, dass man diesen Bunker auch als Behelfsluftschutzanlage bezeichnen müsste. Heute ist auf dem Standort der Parkplatz eines Supermarktes. Auch das Gebäude der Firma Janssen existiert nicht mehr.

Der Standort im Jahr 2007...

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