Der Bunker bei Google Earth: Hochbunker Fort Rüstersiel Wilhelmshaven.kmz

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Der Bunker bei Virtual Earth: Hochbunker Fort Rüstersiel Wilhelmshaven

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1950er Jahre

Ab dem Jahre 1876 wurden um Wilhelmshaven herum an der Nordwestflanke drei moderne neue Forts erbaut: Fort Rüstersiel, Fort Schaar und Fort Mariensiel. Alle drei Forts wurden nahe der Maade angelegt, welche im Verteidigungsfall eine feste Frontlinie darstellen sollte.

In frühen Kriegstagen suchte die Rüstersieler Bevölkerung in den eiligst verbunkerten Katakomben und Infanteriewerken des Rüstersieler Forts Schutz. Diese Anlagen waren jedoch nicht volltreffersicher. Größtenteils waren sie dem Militär vorbehalten. Erst im Jahr 1943 war der "Zellenbunker" Rüstersiel fertig gestellt. Erst ab diesem Zeitpunkt war relativ sicherer Bombenschutz für den Großteil der Rüstersieler gewährleistet. In späteren Kriegstagen wurde auf dem Gelände des Forts Rüstersiel von der Kriegsmarine ein Hochbunker errichtet. Dieser umfasste eine Ebene und war ausschließlich Militärangehörigen vorbehalten. Der Bunker existiert noch heute im gesprengten Zustand. Die alten Infanteriewerke und Kasematten wurden groß angelegt gesprengt, diese sind aber in Resten noch immer erkennbar.

2006

Altes Wachgebäude

Fortgebäude

Fortgraben

Schienenreste Munitionszug

Fortgebäude (davor die Schienenreste)

Fortgebäude

2007

Infanteriewerkreste

Das Gelände der heutigen Vogelwarte ist nur in den Besuchszeiten zu betreten. Begehungen müssen vorher beantragt werden und können nur in Ausnahmefällen genehmigt werden. Unser herzlicher Dank hiermit an die Vogelwarte Helgoland für die Ermöglichung der Begehung am 04.10.07!

Mehrere Fortgebäude

2007

Weitere Fortgebäude

Der Kriegsmarine-Hochbunker:

Dieses Objekt auf dem durch die Engländer 1954 reproduzierten Plan vom Fort direkt nördöstlich vom Bunker (Pfeil) ist als LS-Bunker (?) gekennzeichnet. Stand dort eventuell ein zweiter Bunker?

Riss des Bunkers mit beiden Splitterschutzvorbauten...

Der Bunker besitzt eine Ebene, ist circa 10 x 10 Meter breit und lang, sowie circa 6 Meter hoch. Er besitzt an seiner Nordseite zwei nebeneinander liegende Splitterschutzvorbauten. Die Decke des Bunkers ist enorme 2,50 Meter stark. Der Hochbunker wurde direkt an das ehemalige Tor des Forts angebaut. Er wurde nach dem Krieg gesprengt. Trümmerschutt wurde in das Innere geschüttet und Teile der Nord- und Ostwand mit Erdreich angeböscht.

Das gesprengte, verschüttete Innere des Bunkers:

2007

Die Infanteriewerke und Kasematten:

2007

Infanteriewerkreste

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www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de