Montage intakter Zustand

2005

1998

Der Bunker besaß ursprünglich zusätzlich eine Splitterschutzprellwand vor dem Eingang. Deren Sockelbereich ist hier rechts neben der Dachplatte zu erkennen.

2003

Der kleine Bunker stand im Krieg neben Baracke 29 / bzw. dem Abortgebäude des ehemaligen Lagers Fedderwardergroden. Erst nach 1967 wurde der Bunker teilabgebrochen. Dies geschah im Zuge der Beseitigung der letzten Lagerbaracken. Es ist möglich, dass das Bauwerk zudem gesprengt wurde. Das komplett zerrissene Dach spricht dafür. Da aber dieser Bereich unbewehrt ausgeführt worden ist, könnte auch ein kräftiger Schlag einer Baggerschaufel diesen Schaden verursacht haben. Die Außenwände und der Oberbereich der Prellwand wurden größtenteils beseitigt. Warum damals das demolierte Dach nicht abgefahren wurde, ist unklar.

2005

Auch wenn es so aussieht, Herr Klose drückt und hebt das Trümmerstück hier nicht zur Seite weg, das etwa eineinhalb Tonnen schwere Teilstück liegt bereits in dieser Position seit einiger Zeit...

2009

Das hier mittig erkennbare Trümmerstück wurde zwischen 2005 und 2009 angehoben und einige Zentimeter zur Seite gestemmt. Was diese Maßnahme für einen Zweck hatte, ist momentan noch unklar.

Nachtrag 16.02.16: Das vor einigen Jahren angehobene Dachtrümmerstück ist mittlerweile wieder etwa in die vormalige Position zurückgesackt, sogar zur Mitte hin noch etwas tiefer als es damals lag. Eventuell wurde es aber auch durch die Stadt im Zuge von Bereinigungsarbeiten am Graben aus Verkehrssicherungsgründen / Gefahrenabwehr (spielende Kinder...) in diese Position "zurückgedrückt". Augenscheinlich wurde vor einiger Zeit auf die Dachplatte des Bunkers (zumindest ein wenig) Erdreich geschüttet. Hier ist wohl auch Fremdeinwirkung zum Tragen gekommen, nicht nur ein natürlicher Prozess. Jedoch wird die Witterung dieses Erdreich schon wieder teilweise "weggewaschen" haben. Eine "Vergrasung" der Dachplatte war allerdings bereits 2009 zu beobachten gewesen.

Es ist zu erkennen, dass die Splitterschutzprellwand vor dem Bunkereingang und auch die Wandbereiche des Bunkers selbst aus Betonformsteinen errichtet wurden. Am Bunker wurden die Steine nach außen hin zudem mit einer Betonschicht verputzt und geglättet, so dass die Wand wie ein massiver, gegossener Körper erschien. Die Steine bestehen aus einem Betonkern in fast quaderförmiger Bauform, jedoch mit leicht konischer Verjüngung der Seitenflanken nach innen. Um den Kern herum wurde eine Betonhülle gegossen, um die gewünschte runde Form in exakt der Winkelkrümmung zu erzielen, die für den Bunker und die Prellwand erforderlich war. Auch die anderen Exemplare dieses Bunkertyps in Fedderwardergroden könnten im Wandbereich aus diesen Betonformsteinen errichtet worden sein. Das gilt als sehr wahrscheinlich. Eine seinerzeitige Sprengung des Bunkers hier am Graben ist aufgrund der Formsteinwände und damit relativ leichten Bauform mittlerweile fast auszuschließen.

Die Spitterschutzprellwandreste mit einigen herumliegenden Betonformsteinen:

Der schnell wachsende Baum war auf dem Foto von 1998 ganz oben lediglich ein "Büschlein". Er hat inzwischen die Struktur vom Unterbereich des Betonformstein-Splitterschutzes teilweise auseinandergesprengt.

Zwei abgesägte Anschlüsse aus Kupferrohr im Unterbereich vom Bunkerdach:

Betonformsteinreste der Bunkerwand unter der Dachplatte:

Reste des Lagers Fedderwardergroden im angrenzenden Buschwerk:

Dieser Betontrümmer am Graben etwa 80 Meter östlich des Bunkers ist auffällig. Woher stammt er?

2016

Am 6. Mai 2017 wurde ein Gedenkstein mit Schrifttafel im Südbereich des ehemaligen Lagers der Öffentlichkeit übergeben.

Dies war der runde Kleinbunker des Lagers im Jahre 1960. Noch intakt.

1960 war keine der Bunkergaragen mehr zu sehen... Viele der Baracken waren ebenfalls schon abgerissen.

2017

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