Der Bunker bei Google Earth: Luftschutzturmruine Munitionsdepot 1 Wilhelmshaven.kmz

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Der Bunker bei Virtual Earth: Luftschutzturmruine Munitionsdepot 1 Wilhelmshaven

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Vielen Dank an Herrn Peter Raddatz für die Unterstützung und Bereitstellung von Bildmaterial für diese Rubrik!

1945

1978

2004

2005

Außenwandtrümmer... Diese Trümmer stützen heute die Kuppel und machen ein Betreten erst möglich...

Hier sind zwei Auskerbungen am Rand des Kuppelbereiches zu erkennen. Es kann sein, dass hier zwei Hauptluftschächte schräg nach unten verwinkelt nach außen führten...

Das Abluftrohr (fast) in der Kuppelmitte...

Fliesen im Erdgeschoss. Nach der Sprengung wurden die meisten Trümmerstücke des Turmes entfernt. Sogar aus der Kuppelruine selbst wurden sie geholt. Sie waren wertvoller Baustoff für neu zu errichtende Behelfswohnhäuser. Diese Tatsache erklärt, dass der Kuppelbereich fast leer ist. Normalerweise müssten hier Trümmerhaufen der Geschossdecken von 7 Ebenen liegen. Dem ist nicht so...

Ein innerer Lüftungsschacht? Genau wie beim großen Trümmerstück des LS-Turmes Banter Lager 3 könnte auch dieses große Trümmerstück die innere Prellwand eines der Eingangsbereiche (mit Luftschacht) gewesen sein...

Rechts oben Schnitt der Außenwand in Höhe der 7. Ebene. Wir haben 90 cm Durchmesser gemessen. Links in der Kuppel die Verbreiterung, da durch die dort beginnende Schräglage die Breite der Dachwand eingehalten, wenn nicht gar, wie im Fall dieses Turmes, verstärkt werden musste.

Noch heute ist der innere weisse Anstrich des Bunkers (in der sozusagen noch vorhandenen Ebene 7) zu erkennen...

Im nördlichen / nordöstlichen Umkreis der Kuppel liegen noch heute Trümmer...

Trümmer...

2006

Und noch mehr Trümmer...

2007

März 2013 - Abriss der Turmkuppel

Weiterer Bunkerabriss in Wilhelmshaven: Die Luftschutzturmruine Munitionsdepot 1, einer von ehemals zwei runden Luftschutztürmen im Bereich des damaligen Marinemunitionsdepots, wird nun abgebrochen. Vielen wird die Kuppel des bald nach dem Krieg gesprengten siebengeschossigen Turmes noch aus Zeiten des Schrottplatzes Meyerhoff bekannt sein. Schritt für Schritt wird jetzt die seit der damaligen Sprengung verbliebene massive Stahlbetonturmkuppel abgetragen, um das zur Neunutzung vorgesehene Gelände zu "bereinigen". Die Jahrzehnte hat die Kuppel als Relikt der Demilitarisierungsmaßnahmen der frühen Nachkriegszeit überstanden. Jetzt muss auch sie weichen. Auffällig ist die äußerst starke Bewehrung der Dachkuppel, die in der Mitte bis zu 3 Meter stark ist. Wir berichten zeitnah weiter über die Abbruchmaßnahmen. Das Fundament des Turmes wird höchstwahrscheinlich nicht entfernt. Daher werden wir dann zukünftig den Turm mit dem Vermerk "Fundament erhalten" in den Tabellen führen.

15. März:

Wilhelmshavener Zeitung 23.03.13:

2013

02.04.13: Noch keine weitere Abrisstätigkeit am Objekt erkennbar. Es wäre durchaus möglich, dass der Abriss nicht weiter fortgesetzt wird... Wir berichten weiter.

01.06.13: Noch immer keine weitere Abrisstätigkeit am Objekt erkennbar. Es ist immer mehr zu vermuten, dass der Abriss nicht weiter fortgesetzt wird... Wir warten ab und berichten weiter.

02.07.13: Immer noch keine weitere Abbruchtätigkeit... Wir warten ab und berichten weiter.

17.09.13: Der Abriss der LS-Turmkuppel wurde - zwar unwesentlich - weitergeführt. Sämtliche Bewehrung wurde entfernt, das Gelände um die Kuppel vom Schutt befreit und der anliegende Platz selbst als Lagerplatz hergerichtet. Einige kleine Teilbereiche an der Abbruchstelle wurden erweitert. Im Unterbereich kann man nach der Schuttbeseitigung nun ins Innere blicken. Anscheinend ist der Abbruch der Kuppel aber nur bis zu dem erkennbaren gelben Markierungspfeil vorgesehen. Mehr Fotos die kommenden Tage. Wir berichten weiter.

26.11.13: An der LS-Turmkuppel im ehemaligen Munitionsdepot wurden glücklicherweise keinerlei weitere Abbrucharbeiten vorgenommen. Mittlerweile wird an der Kuppel eine Halle gebaut. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Kuppel nun in diesem Zustand verbleiben wird, bzw. der Abriss höchstens bis zur ersichtlichen, gelb markierten Stelle fortgesetzt wird. Wir berichten weiter.

21.12.13: Der Abriss ist gestoppt. Die anliegende Halle ist fast vollendet. Es fand keine weitere Abbruchtätigkeit an der LS-Turmkuppel statt. Damit wird das Relikt in jetziger Form auch weiterhin erhalten bleiben.

2013

2015

Interessant ist der Gebäuderest neben der LS-Turmkuppel. Das barackenartige kleine Gebäude stammt ebenfalls aus Kriegszeiten und überlebte sogar die Bunkersprengung großteilig. Die Decke ist aus massivem Beton erstellt worden. Weiter hinten auf dem ehemaligen Schrottplatzgelände befinden sich noch einige historische Gebäudereste.

2017

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