1945

Erkennbar sind die Splitterschutz-Eingangsbauwerke beider Kleinbunker auf dem zentralen Platz von Sande Neufeld.

Die Schutzanlagen wurden von der Kriegsmarine für die Arbeiter und das Personal des damaligen Lagers errichtet. Es handelte sich bei den Eingangsbauwerken um rechteckige massive Objekte mit pyramidenförmigem Dach und jeweils vier Sichtscharten. Sie dienten somit auch als Brandwachenstand. Eventuell waren die Bauwerke ober- und unterirdisch identisch zueinander. Die Eingangsbereiche werden baugleich gewesen sein. Im Eingangsbauwerk zumindest eines der beiden Bunker (Bauwerk 1 / West) ging über eine Art Rampe nach unten auf eine Absatzfläche, dann im rechten Winkel hinter einer Splitterschutzwand weiter nach unten und dann noch einmal im 90 Grad-Knick unter den Eingangsbau. Der weitere Abgang zur Gasschleuse war nach dem Krieg durch ein Gitter versperrt worden. Der eigentliche Schutzraum wird komplett unter der Erde gelegen haben. Zwischen 1963 und 1965 werden beide Anlagen zumindest oberirdisch beseitigt worden sein. Mit hoher Wahrscheinlichkeit existieren die ehemaligen Schutzräume im verfüllten Zustand (eventuell Bunker West als Zisterne ?) unter der Erde jedoch noch immer.

Der Bereich um den Standort heute...

Genau auf dem ehemaligen Bunkereingangsbauwerk-Standort ist dieser "Abdruck" im Rasen zu erkennen, eine "Struktur", die auf einen verfüllten unterirdischen Bereich, der noch immer existiert, hindeuten könnte. Eventuell der Abgang in den Schutzraum?

2016

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