Zu erkennen Splitterschutzprellwände vor den Eingängen des Deckungsgrabens. Drei Eingänge hat das Bauwerk besessen, hier zu sehen der linke und mittlere Zugang.

In diesem markanten Gebäude befand sich ursprünglich die Ziegelei Sande. Von 1931 bis 1945 beherbergte es die Marine-Wäscherei Sande. Nach Hinweisen wurden hier neben anderen Dingen (darunter auch "reguläre Wäsche" der Marine) Waggons der Kriegsmarinebahn und Reichsbahn gereinigt / gewaschen. Zumindest 1945 ist auf einem zeitgenössischen Luftbild jedoch keine Schienenzuführung an / in das Gebäude (mehr) auszumachen. Hier sollen zudem auch Teile von Elementen des damals südlich anliegenden Kriegsmarine-Tanklagers (unter anderem war dies ein Marine-Öllager / Ölhof) gereinigt worden sein.

1978

Oben: Rechts der dritte Zugang (Nord).

2005

Stand 2015: Der vorhandene Restteil (Nord) des Bunkers wurde mittlerweile durch den anliegenden Eigentümer aus dem nahen Wohngebäude, in dessen Garten das Relikt steht, mit einer Terrasse überbaut und angeböscht.

Der längliche Bunker stand auch Zivilisten der anliegenden Mehrparteienhäuser / Gießereistraße offen. Meist waren dies Frauen und Kinder. Man hatte im Bauwerk jeweils seinen eigenen kleinen Raum, der meist wohnlich hergerichtet worden war.

Bevor der Bunker erbaut worden war, gab es hier auf dem Standort bereits einen Behelfsschutzbau aus Baumstämmen mit Erdüberdeckung. Hier schlug einmal eine kleine Bombe zwischen den Stämmen der Decke ein und detonierte im Inneren. Ob der Behelfsschutzbau zu der Zeit belegt war, ist unklar.

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