Feuerlöschteiche in Wilhelmshaven und Vororten

 

Einer der Feuerlöschteiche ehemaliges Fahrerlager Ebkeriege

 

Im Stadtgebiet Wilhelmshaven, sowie im näheren Umkreis wurde ab Kriegsbeginn ein Netz von Feuerlöschteichen angelegt, um den Brandbekämpfern nach den Bombenangriffen schnellen Zugriff auf Löschwasserquellen zu ermöglichen. 152 Feuerlöschteiche wurden von uns bisher nachgewiesen. Es wird jedoch noch mehr Teiche gegeben haben. Bereiche der Südstadt wurden zu Löschzwecken mit Wasser aus dem nahen Hafen versorgt. Um die ganze Stadt genügend mit Löschwasser abzusichern, war es jedoch unumgänglich, ein dichtes Netz an Feuerlöschteichen anzulegen. Erst 1943 galt dieses Netz als weitgehend vollendet und ausreichend, um die Wohngebiete ganz Wilhelmshavens einigermaßen abzusichern. Zumeist wurden die Teiche durch die Feuerlöschpolizei / Feuerschutzpolizei verwaltet. Teilweise wurden die FE-Teiche (andere Quellen bezeichneten diese auch als FL-Teiche, auch wurden sie mit "FT" abgekürzt) direkt von der Kriegsmarine angelegt. Im Fahrerlager Ebkeriege beispielsweise entstanden durch die Kriegsmarine gleich vier Löschteiche. Drei sind noch heute erhalten. Einer der vorhandenen Teiche ist jedoch größtenteils versumpft. Unter anderem ein Feuerlöschteich der Kaserne Ebkeriege hat ebenfalls bis heute die Jahrzehnte überstanden. Auch für den Werkluftschutz wurden Löschteiche ausgehoben. Charakteristisch für reguläre FE-Teiche ist der beidseitige Erdwall am Teich, welcher durch den Erdaushub des Teichbeckens entstand.

 

Dieser Plan aus dem Jahre 1943, welcher leider nur noch sehr schlecht erhalten ist, zeigt fast das gesamte damalige Löschwassernetz Wilhelmshavens (Feuerlöschteiche, natürliche Teiche, relevante Wassergräben, Löschwasserkeller, Hydranten, Brunnen, Tiefbrunnen). Zu bemerken ist, dass auch nach dieser Aufstellung noch vereinzelt zusätzliche, hier nicht verzeichnete Teiche ausgehoben wurden. Der Plan war uns dennoch eine große Hilfe bei der Lokalisierung der einzelnen Feuerlöschteiche.

 

Bisher konnten folgende 152 in geringer Zahl noch vorhandene und in den Nachkriegsjahren entfernte oder zugeschüttete Feuerlöschteiche im Stadtgebiet und im näheren Umkreis nachgewiesen werden:

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Die Darstellungsausrichtung der gezeigten Luftbilder muss nicht in jedem Fall der richtigen Himmelsrichtung entsprechen. Die einzelnen Objekte sind in loser Reihenfolge aufgeführt. Die Bezeichnung der Straßen / Gebiete entspricht größtenteils den heutigen Namen. Hier und in der Haupttabelle nicht aufgeführt sind zahlreiche mehr oder weniger natürliche Wasserquellen, welche im Krieg ebenfalls als Feuerlöschteiche fungierten (*Stadtparkteich (siehe auch ganz unten), Maade, diverse Gräben etc.).

 

Sengwarden / Standort unbekannt

 

Fedderwarden / Standort unbekannt / existierte eventuell heute noch vorhandener Nachkriegsfeuerlöschteich Sillensteder Straße / Kleine Reihe schon im Krieg ?

 

Coldewei / Himmelreich / Standort unbekannt

 

Langewerth / Standort unbekannt

 

Mariensiel, Wilhelmshavener Straße:

 

Middelsfähr / Standort unbekannt

 

Sande / Standort unbekannt

 

Ehemaliges Lager Breddewarden 1

Ursprüngliche Bezeichnung: FT17 / Lager Breddewarden, Teich 1 / 1500 Kubikmeter

 

Ehemaliges Lager Breddewarden 2

Ursprüngliche Bezeichnung: FT18 / Lager Breddewarden, Teich 2 / 1500 Kubikmeter

 

Ehemalige Flak Geniusbank

 

Sanderbusch, Schlackenweg, ursprüngliches Westende:

 

Ehemalige Flak Sande (Cäciliengroden):

 

Marinekommando (Befehlsstelle) Nord, heutige Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne Sengwarden

 

Ulmenstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT11 / Ulmenstraße, beim Bekleidungsamt / 1400 Kubikmeter

 

Voslapp, Flutstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT73 / Hans-Zenker-Straße, Hoher Weg / 700 Kubikmeter

 

Fedderwardergroden, Posener Straße Ecke Preußenstraße / nordöstlich:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT22 / Posener Straße / 1600 Kubikmeter

 

Ehemalige Ostfriesenstraße 1 / ab 1943 Hochbunkerstandort (T 750 1)

 

Ehemalige Ostfriesenstraße 2 / ab 1943 Hochbunkerstandort (T 750 2)

 

Fedderwardergroden, Braunschweigstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT66 / Luther-von-Braunschweig-Straße / 630 Kubikmeter

 

Fedderwardergroden, Plauentief (nicht nur zu Feuerlöschzwecken ausgehoben und gefüllt, galt auch der Entwässerung Fedderwardergrodens)

siehe auch oberes Bild oben links

Ursprüngliche Bezeichnung: FT48 / Heinrich-von-Plauen-Straße / 1500 Kubikmeter

 

Fedderwardergroden, Bunkerbaustelle Dirschauer Straße

Ursprüngliche Bezeichnung: FT67 / Preußenstraße, Dirschauer Straße / 600 Kubikmeter

 

Fedderwardergroden, Posener Straße Ecke Albrechtstraße / nordöstlich:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT68 / Posener Straße, Memeler Straße / 600 Kubikmeter

 

Fedderwardergroden West, westlich der Gdingener Straße

Ursprüngliche Bezeichnung wohl: FT21 / Konitzer Straße / 800 Kubikmeter

 

Neuengroden 1:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT58 / Dardanellenstraße / 500 Kubikmeter

 

Neuengroden 2:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT57 / Zeebrügger Weg / 500 Kubikmeter

 

Neuengroden 3, 4, 5 und 6:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT13 / Möllersche Siedlung Neuengroden, 4 Teiche / insgesamt 5000 Kubikmeter

 

Edo-Wiemken-Straße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT79 / Edo-Wiemken-Straße / 300 Kubikmeter

 

Schellingstraße 1:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT7 / Artilleriestraße / 2200 Kubikmeter

 

Schellingstraße 2:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT36 / Artilleriestraße / 800 Kubikmeter

 

Mühlenweg Ost 1:

 

Mühlenweg Ost 2:

 

Nördlich Mühlenweg Ost, Mühlenweg 3:

 

Siebethsburg, Höhe Burg "Sibetsburg" / nordöstlich:

 

Hansaviertel 1:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT4 / Otto-Meentz-Straße / 1100 Kubikmeter

 

Hansaviertel 2:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT3 / Schillerstraße, Bremer Straße / 600 Kubikmeter

 

Hansaviertel 3:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT52 / Schillerstraße, Bismarckstraße / 600 Kubikmeter

 

Parkstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT93 / Hindenburgstraße, Offiziersheim / 800 Kubikmeter

Anmerkung: Hindenburgstraße = heutige Virchowstraße östlich der heutigen Parkstraße, an welcher der Teich lag / Teich befand sich auf Gelände Offiziersheim Hindenburgstraße (gelegen bei Marine-Intendantur), welches bis zur heutigen Parkstraße reichte

 

Jadeviertel:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT101 / Tilsiter Straße / ? Kubikmeter

 

Ehemaliges Banter Lager 1:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT94 / Lager Banter Weg / ? Kubikmeter

 

Ehemaliges Banter Lager 2:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT44 / Banter Weg, gegenüber Lager / 1000 Kubikmeter

 

Ehemalige Feuerwache Emsstraße:

 

Mozartstraße Nord:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT38 / Prinz-Heinrich-Straße, Hollmannstraße / 600 Kubikmeter

 

Kaserne Ebkeriege:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT23 / Werftlager Ebkeriege / 1100 Kubikmeter

 

Emil-Buscher-Straße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT30 / Hans-Schemm-Straße / 600 Kubikmeter

 

Cäciliengroden / Marktplatz:

 

Westbereich Mühlenweg Mitte:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT24 / Mühlenweg, Herbartstraße / 1000 Kubikmeter

 

Östlich LS-Turm Norderneystraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT9 / Lager Norderneystraße / 700 Kubikmeter

 

Ehemalige Ostfriesenstraße, unmittelbar östlich T 750 2:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT10 / Ostfriesenstraße, Jachmannkaserne / 1500 Kubikmeter

 

Rathausplatz:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT53 / Adolf-Hitler-Straße / 600 Kubikmeter

 

Ehemalige Flakleitstelle Rosenhügel 1:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT39 / Stadtpark, am Rosenhügel, 3 Teiche / 400 Kubikmeter

 

Ehemalige Flakleitstelle Rosenhügel 2:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT39 / Stadtpark, am Rosenhügel, 3 Teiche / 400 Kubikmeter

 

Ehemalige Flakleitstelle Rosenhügel 3 und 4:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT86 / Am Rosenhügel, Marine-Helfer-Baracke / 600 Kubikmeter

Ursprüngliche Bezeichnung: FT39 / Stadtpark, am Rosenhügel, 3 Teiche / 400 Kubikmeter

Am Pfeil unten Feuerlöschteich 3 / "Marine-Helfer-Baracke" / 600 Kubikmeter Fassung. Oben Feuerlöschteich 4 / einer von dreien auf dem Gelände mit je 400 Kubikmetern Fassung.

 

Ehemaliges Marinedurchgangslager Rüstersiel 1

Ursprüngliche Bezeichnung: FT84 / Waagestraße / 500 Kubikmeter

 

Ehemaliges Marinedurchgangslager Rüstersiel 2 / Standort unbekannt:

 

Schaardreieck 1:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT88 / Schaarreihe / 720 Kubikmeter

 

Schaardreieck 2:

 

Ehemalige Funkpeilstation Totenweg:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT100 / Totenweg, Funkstation / ? Kubikmeter

 

Schützenhof, unmittelbar westlich des Hochbunkers:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT103 / Lindenstraße, Schützenhof / ? Kubikmeter

 

Ölhafendamm:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT33 / Sudetenstraße, zwischen Lager 2 und 3* / 600 Kubikmeter

*Anmerkung - Gemeint ist: "Zwischen Block 2 und 3 des Lagers"

 

Zwischen Ölhafendamm und Mühlenweg:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT34 / Sudetenstraße, beim Kesselhaus / 400 Kubikmeter

 

Südlich Marinebekleidungsamt:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT98 / Margaretenstraße, Bekleidungsamt / ? Kubikmeter

 

Heppens Ost, hinter Halligenweg:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT82 / Saarbrücker Straße, Halligenweg / 450 Kubikmeter

 

Kaserne Gökerstraße 1 und 2:

 

Kurpark 1 Nordwest:

Bei diesem Feuerlöschteich handelte es sich um eine gesicherte Erweiterung des ursprünglich schon vorhanden gewesenen Kurparkteiches Nordwest.

Ursprüngliche Bezeichnung: FT1 / Prinz-Heinrich-Straße, im Park / 1700 Kubikmeter

 

Kurpark 2 Süd:

Bei diesem Feuerlöschteich handelte es sich um eine gesicherte Erweiterung des ursprünglich schon vorhanden gewesenen Kurparkteiches Süd.

Ursprüngliche Bezeichnung: FT40 / Parkteich, Hollmannstraße

 

Kurpark 3 Ost:

Bei diesem Feuerlöschteich handelte es sich um eine gesicherte Erweiterung des ursprünglich schon vorhanden gewesenen Kurparkteiches Ost.

Ursprüngliche Bezeichnung: FT14 / Parkteich, Adolf-Hitler-Tor, Naturpark

 

Voslapp, von-Münnich-Straße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT69 / Hans-Zenker-Straße, von-Münnich-Straße / 700 Kubikmeter

Bemerkung: Der Teich sieht auf dem Luftbild kleiner aus, als in der ursprünglichen Bezeichnung mit Fassung aufgeführt (700 Kubikmeter...). Er wird also daher wohl nachträglich verkleinert worden sein. Unwahrscheinlich, aber nicht ganz ausgeschlossen ist zudem, dass der Teich weiter unten im Bild im Bereich des dortigen LS-Turmes Hunrichsstraße lag. Eventuell wurde er beim Bau des Bunkers entfernt? Was das Objekt am Pfeil dann wiederum in dem Fall darstellte, ist unklar. Bis dato wird jedoch davon ausgegangen, dass das Objekt am Pfeil der wohl nachträglich verkleinerte Feuerlöschteich war.

 

tom-Brok-Straße West:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT81 / Totenweg, tom-Brok-Straße / 500 Kubikmeter

 

tom-Brok-Straße Ost:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT83 / Papingastraße, Rettungsstelle 4 / 1100 Kubikmeter

 

Valoisplatz:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT91 / Valoisstraße / 700 Kubikmeter

 

Schule Mitscherlichstraße, Schulhof:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT75 / Mitscherlichstraße, Bremer Straße / 500 Kubikmeter

 

Voslapp, Leuchtturmstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT72 / Leuchtturmstraße / 500 Kubikmeter

 

Störtebekerstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT78 / Störtebekerstraße, Edzardstraße / 450 Kubikmeter

 

Bismarckstraße / bei Schule Kathrinenfeld:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT62 / Bismarckstraße, Kathrinenstraße / 350 Kubikmeter

 

Östlich Gökerstraße / gegenüber ehemaliger Garnisonfriedhof:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT27 / Gökerstraße, gegenüber altem Garnisonfriedhof / 1000 Kubikmeter

 

Jachmannstraße / ehemalige Ostfriesenstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT46 / Jachmannstraße, Ostfriesenstraße / 200 Kubikmeter

Ehemalige Schule Peterstraße, Schulhof:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT92 / Peterstraße, Schulhof / 1200 Kubikmeter

 

Lilienburgstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT8 / Lilienburgstraße, Heinrichstraße / 1000 Kubikmeter

 

Südlich Hegelstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT19 / Herbartstraße, Kantstraße / 1400 Kubikmeter

 

Rheinstraße, unmittelbar westlich des Zombeck-LS-Turmes:

 

Östlich Grenzstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT2 / Kieler Straße, Adolf-Hitler-Straße / 1600 Kubikmeter

 

Werftstraße Ecke Bismarckstraße / nordwestlich

Ursprüngliche Bezeichnung: FT26 / Bismarckstraße, Werftstraße / 800 Kubikmeter

und Magister-Wigbold-Straße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT56 / Störtebekerstraße, Goedeke-Michel-Straße / 400 Kubikmeter

 

Ehemaliges Fahrerlager Ebkeriege 1:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT41 / Kraftfahrlager Ebkeriege / 700 Kubikmeter

 

Ehemaliges Fahrerlager Ebkeriege 2:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT42 / Kraftfahrlager Ebkeriege / 700 Kubikmeter

 

Ehemaliges Fahrerlager Ebkeriege 3:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT6 / Kraftfahrlager Ebkeriege / 1500 Kubikmeter

 

Ehemaliges Fahrerlager Ebkeriege 4:

 

Bunkerbaustelle ehemalige Kronprinzenstraße / heute Moselstraße

 

Bunkerbaustelle Börsenstraße

Ursprüngliche Bezeichnung: FT5 / Börsenstraße, Mellumstraße / 1000/2000 Kubikmeter

 

Bunkerbaustelle Bremer Straße Ecke Banter Weg

Ursprüngliche Bezeichnung: FT102 / Bremer Straße, Banter Weg / ? Kubikmeter

 

Schützenplatz:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT43 / Banter Weg, Peterstraße / 700 Kubikmeter

 

Altengroden, Goedenser Weg, zwischen Fulfsweg und Alekestraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT60 / Goedenser Weg / 800 Kubikmeter

 

Sande Neufeld 1:

 

Sande Neufeld 2 (der Teich wurde nach dem Krieg zugeschüttet und erst in den 1980er Jahren in seiner Position und seinen Ausmaßen verändert als "Ententeich" neu ausgehoben):

 

Bahnhof Sande, unmittelbar östlich des LS-Turmes:

 

Mühlenweg Ecke Kopperhörner Straße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT77 / Mühlenweg, Kopperhörner Straße / 600 Kubikmeter

 

Siebethsburg Nord / Ende Werftstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT80 / tom-Brok-Straße / 1000 Kubikmeter

 

Banter Markt / nördlich:

Ursprüngliche Bezeichnung wohl: FT65 / Banter Markt / 600 Kubikmeter

 

Ehemaliges Munitionsdepot West 1:

 

Ehemaliges Munitionsdepot West 2:

 

Ehemaliges Munitionsdepot Ost:

 

Gökerstraße Nord:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT55 / Gökerstraße, Wilhelmshavener Friedhof / 700 Kubikmeter

 

Gökerstraße Ecke Mühlenweg / südwestlich:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT28 / Mühlenweg, Gökerstraße / 700 Kubikmeter

 

Gökerstraße Ecke Kantstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT90 / Kantstraße, Gökerstraße / 1000 Kubikmeter

 

Gökerstraße nördlich ehemaliger Grodenschule:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT20 / Gökerstraße, Friedenstraße / 1500 Kubikmeter

 

Stahlwerke / Stahlguss Sande:

 

Ehemaliges Marine-Materiallager Roffhausen, später Gelände Olympiawerke 1

Ursprüngliche Bezeichnung dieser oder nächster Teich: FT15 / Lager Roffhausen / 1500 Kubikmeter

 

Ehemaliges Marine-Materiallager Roffhausen, später Gelände Olympiawerke 2

Ursprüngliche Bezeichnung dieser oder vorheriger Teich: FT15 / Lager Roffhausen / 1500 Kubikmeter

 

Adalbertstraße Nord:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT32 / Adalbertstraße, Viktoriastraße / 600 Kubikmeter

 

Adalbertstraße Süd:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT29 / Adalbertstraße, Peterstraße / 600 Kubikmeter

 

Altengroden Nordwest, Goedenser Weg Ecke Rieneldstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT61 / Goedenser Weg / 500 Kubikmeter

 

Altengroden Ost, Klinkeburg, südlich Klinkeburg 13:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT63 / Klinkeburg / 500 Kubikmeter

 

Ehemaliges Lager Altengroden West:

Ursprüngliche Bezeichnung wohl: FT64 / Goedenser Straße (?*) / 600 Kubikmeter

* Es ist lediglich der Goedenser Weg bekannt, nicht die Goedenser Straße / hieß der Goedenser Weg früher im äußersten Westbereich eventuell Goedenser Straße ?

 

Voslapp, Baugrodenstraße, unmittelbar nördlich des LS-Turmes:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT70 / Baugrodenstraße / 700 Kubikmeter

 

Bismarckstraße Ost:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT25 / Bismarckstraße, Rechternstraße / 1200 Kubikmeter

 

Ebertstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT31 / Königstraße, bei der Kirche / 400 Kubikmeter

 

Einigungsstraße, unmittelbar östlich des Hochbunkers Deichstrich:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT59 / Einigungsstraße / 500 Kubikmeter

 

Voslapp, Geniusbankstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT71 / Geniusstraße / 500 Kubikmeter

 

Genossenschaftsstraße, unmittelbar nördlich des LS-Turmes, ähnlich Teich Bahnhof Sande:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT50 / Genossenschaftsstraße / 800 Kubikmeter

 

Hamburger Straße, unmittelbar westlich des LS-Turmes:

 

Heppenser Straße, unmittelbar östlich des Hochbunkers:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT37 / Heppenser Straße, Norderneystraße / 400 Kubikmeter

 

Jadeviertel Mitte, Bremer Straße:

 

Jadeviertel Süd, Peterstraße 189:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT89 / Peterstraße 189 / 700 Kubikmeter

 

Östlich Virchowstraße 1, 2 und 3 (zum Kriegsende ohne Wasser, teilweise zugeschüttet):

 

Kaserne Ebkeriege Ost 1:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT12 / Werftlager Ebkeriege / 900 Kubikmeter

 

Kaserne Ebkeriege Ost 2:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT49 / Werftlager / 900 Kubikmeter

 

Ehemaliges Lager Kirchreihe:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT54 / Kirchreihe, Kopperhörner Straße / 700 Kubikmeter

 

Am Krähenbusch:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT97 / Oldeoogestraße, Krähenbusch / 170 Kubikmeter

 

Ehemaliges Fahrerlager heutiger Maadebogen:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT16 / Lager Altengroden / 800 Kubikmeter

 

Gelände ehemalige Marineflakabteilung östlich Freiligrathstraße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT35 / Marinesportplatz, Hochstand / 400 Kubikmeter

 

Kurze Straße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT96 / Admiral-Klatt-Straße, Kurze Straße / ? Kubikmeter

 

Ehemaliges Lager Wiesenhof:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT51 / Lager Wiesenhof / 300 Kubikmeter

 

Mozartstraße Mitte, unmittelbar westlich des Hochbunkers:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT99 / Prinz-Heinrich-Straße, Viktoriastraße / ? Kubikmeter

 

Mozartstraße Süd:

 

Schulstraße, direkt westlich am Herzbruchstollen:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT87 / Ulmenstraße, Schulstraße, Schulhof / 800 Kubikmeter

 

Voslapp, Schule Tiarksstraße, Schulhof:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT74 / Fedderwarder Straße / 700 Kubikmeter

Bemerkung: Der Teich sieht auf dem Luftbild weit größer aus, als in der ursprünglichen Bezeichnung mit Fassung aufgeführt (700 Kubikmeter...). Er wird also daher wohl nachträglich vergrößert worden sein. Unwahrscheinlich, aber nicht ganz ausgeschlossen ist zudem, dass der Teich weiter oben im Bild im Bereich der "Unregelmäßigkeit" (dann Erdwall) unter dem mittigen Wohngebäude an der Tiarksstraße / Fedderwarder Straße lag. Was das Objekt am Pfeil dann wiederum in dem Fall darstellte, ist unklar. Bis dato wird jedoch davon ausgegangen, dass das Objekt am Pfeil der wohl nachträglich vergrößerte Feuerlöschteich war.

 

Ehemaliges Bauwerftgelände, Nordwestecke:

 

Ziegelei Sande (später Marine-Wäscherei Sande):

 

Freiligrathstraße Höhe Einmündung heutige Johann-Sebastian-Bach-Straße:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT85 / Fortifikationsstraße 214, gegenüber Kurze Reihe / 450 Kubikmeter

 

Rüstringer Straße, südöstlich Rathaus:

 

Papingastraße Ost:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT76 / Papingastraße, Kopperhörner Straße / 500 Kubikmeter

 

Helgolandstraße 28:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT95 / Helgolandstraße 28 / 700 Kubikmeter

 

Ehemalige Moltkestraße West:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT45 / Moltkestraße / 1500 Kubikmeter

 

Fedderwardergroden, Kniprodestraße Ecke Preußenstraße:

 

Fedderwardergroden, Posener Straße / zwischen Preußenstraße und Albrechtstraße:

 

 

Es gibt Hinweise auf weitere mutmaßliche FE-Teiche:

 

- nördlich vom Hochbunker Viktoriastraße bei der Marinestation "Nordsee" - siehe unter "Informationen gesucht"

 

- im ehemaligen Munitionsdepot West, westlich des nachgewiesenen Feuerlöschteiches - siehe unter "Informationen gesucht"

 

- im Bereich "Papierwerk Ebkeriege" - siehe unter "Informationen gesucht"

 

- im Bereich heutige Freiligrathstraße / Triftweg - siehe unter "Informationen gesucht"

 

- im kleinen Dorf Breddewarden bei Fedderwardergroden - siehe unter "Informationen gesucht"

 

- westlich des Stahlguss Sande im Bahnbereich nahe der Schienen - siehe unter "Informationen gesucht"

 

- Cäciliengroden, Bunkerbaustelle heutige Friedrich-Ebert-Straße

 

Hinzu kamen neben den ungesicherten natürlichen Teichen, relevanten Wassergräben, Hydranten und "Tiefbrunnen" (mindestens zwei davon massiv gegen Splitter- und Trümmerwirkung mit Schutzüberbauten gesichert direkt bei den LS-Türmen Friedrich-Wilhelm-Platz 1 und 2 / aber nur circa 10 Meter tief, daher im eigentlichen Sinne keine Tiefbrunnen, damalige Bezeichnung lautete jedoch so):

- Mindestens 1 reeller massiv gegen Splitter- und Trümmerwirkung gesicherter Tiefbrunnen / hier: mit wohl 176 Metern Tiefe innerhalb vom LS-Turm am Bahnhof Sande (Bunkerbau in Sande wurde ab 1943 im Kontingent Wilhelmshavens geführt).

- Mindestens 40 größtenteils durch die Kriegsmarine angelegte massive gegen Splitter- und Trümmerwirkung gesicherte Zisternen / Brunnen im Stadtgebiet.

Löschwasser-Zisterne ehemalige Kaserne Mühlenweg / Gebäude Mühlenweg 65

Folgende Standorte sind bisher bekannt:

Bezeichnung
Bauträger
Sicherheit
Status
heutige Nutzung

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 1, Fort Rüstersiel

200 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Gelände Vogelwarte Helgoland, gesperrt, Brachfläche, Schutzgebiet

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 2, Fort Schaar

100 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Wohnbebauung, Wohngebiet Fort Schaar

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 3, Fort Schaar

200 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Wohnbebauung, Wohngebiet Fort Schaar

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 4, Grodenbatterie

Weitere Bezeichnung: "Deichbatterie Daressalam"

100 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Weide / Deich

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 5, Lettow-Vorbeck-Kaserne, Kaserne Gökerstraße

200 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

unbekannt

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 6, Lettow-Vorbeck-Kaserne, Kaserne Gökerstraße

200 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

unbekannt

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 7, Admiral von Schröder-Kaserne, Schiffs-Stamm-Division der Nordsee, Kaserne Mühlenweg, im Hof

Südlich Block heutige Schellingstraße 15 / wohl im Verbund mit Gebäude

200 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

Verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche

NBS

verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche wohl E

Zisternengewölbe unter Erdgleiche wahrscheinlich V

Schulhof, eventuell Nachkriegsnutzung, heute noch vorhandener Hydrant ?

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 8, Admiral von Schröder-Kaserne, Schiffs-Stamm-Division der Nordsee, Kaserne Mühlenweg, im Hof

Südlich Block heutige Schellingstraße 17 / wohl im Verbund mit Gebäude

200 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

Verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche

NBS

verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche wohl E

Zisternengewölbe unter Erdgleiche wahrscheinlich V

Schulhof, eventuell Nachkriegsnutzung, heute noch vorhandener Hydrant ?

Sanierung des Gebäudes und des Hofes im Jahre 2016

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 9, Admiral von Schröder-Kaserne, Schiffs-Stamm-Division der Nordsee, Kaserne Mühlenweg, im Hof

Südlich Block heutige Schellingstraße 19 / wohl im Verbund mit Gebäude

200 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

Verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche

NBS

verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche E

Zisternengewölbe unter Erdgleiche wahrscheinlich V

Schulhof

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 10, Admiral von Schröder-Kaserne, Schiffs-Stamm-Division der Nordsee, Kaserne Mühlenweg, im Hof

Nördlich Block Mühlenweg 67 / wohl im Verbund mit Gebäude

200 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

Verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche

NBS

verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche E

Zisternengewölbe unter Erdgleiche wahrscheinlich V

Schulhof

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 11, Admiral von Schröder-Kaserne, Schiffs-Stamm-Division der Nordsee, Kaserne Mühlenweg, im Hof, Südostbereich A, vor Gebäude ehemalige Max-Planck-Schule, später G.a.M.

Löschwasser-Zisterne Kaserne Mühlenweg / Gebäude 65

Nördlich Block Mühlenweg 65 / nachweisbar im Verbund mit Gebäude

200 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

Verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche

NBS

verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche E betonierter Zisternenschachtrest unter Erdgleiche im Dezember 2011 bei Bauarbeiten entdeckt, ausgehoben und Hohlraum danach verfüllt

Zisternengewölbe unter Erdgleiche war 2011 komplett V, danach Teilverfüllung, heute Nachnutzung des Restbereiches als Regenwasserzisterne NGW

Schulhof, Bereich Neubau NGW (Neues Gymnasium Wilhelmshaven) (gilt als entfernt, da äußerlich nicht sichtbar) (Zisternenschachtrest unter Erdgleiche galt ebenfalls als entfernt)

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 12, Admiral von Schröder-Kaserne, Schiffs-Stamm-Division der Nordsee, Kaserne Mühlenweg, im Hof, Südostbereich B, vor Gebäude ehemalige Humboldtschule, später G.a.M.

Löschwasser-Zisterne Kaserne Mühlenweg / Gebäude 63

Nördlich Block Mühlenweg 63 / nachweisbar im Verbund mit Gebäude

200 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

Verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche

NBS

verbunkerter Zisternenschacht über Erdgleiche E betonierter Zisternenschachtrest unter Erdgleiche im Dezember 2011 bei Bauarbeiten entdeckt, ausgehoben und Hohlraum danach verfüllt

Zisternengewölbe unter Erdgleiche war 2011 komplett V, danach Teilverfüllung, heute Nachnutzung des Restbereiches als Regenwasserzisterne NGW

Schulhof, Bereich Neubau NGW (Neues Gymnasium Wilhelmshaven) (gilt als entfernt, da äußerlich nicht sichtbar) (Zisternenschachtrest unter Erdgleiche galt ebenfalls als entfernt)

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 13, Kasernen Ostfriesenstraße, Jachmannkaserne

235 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Wiese

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 14, Kasernen Ostfriesenstraße, Jachmannkaserne

235 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Wiese

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 15, Kasernen Ostfriesenstraße, Graf-Spee-Kaserne

170 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Wiese

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 16, Kasernen Ostfriesenstraße, Graf-Spee-Kaserne

170 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Wiese

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 17, Kasernen Ostfriesenstraße, Graf-Spee-Kaserne

170 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Wiese

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 18, Kasernen Ostfriesenstraße, früheres Artilleriedepot

260 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Wiese
Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 19, Kasernen Ostfriesenstraße, südlich Moltkestraße, Ostbereich

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Moltkestraße nicht mehr existent, Wiese

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 20, Kasernen Ostfriesenstraße, Werftkaserne

130 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Hafengewerbefläche

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 21, Kasernen Ostfriesenstraße, Werftkaserne

130 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Hafengewerbefläche

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 22, Kasernen Ostfriesenstraße, Hafenkaserne

130 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Hafengewerbefläche

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 23, Kasernen Ostfriesenstraße, Hafenkaserne

130 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Hafengewerbefläche

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 24, Roonkaserne

80 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Hoffläche

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 25, Bismarckkaserne

60 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Hoffläche

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 26, Bismarckkaserne

60 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Hoffläche

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 27, Moltkekaserne

100 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Hoffläche

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 28, Moltkekaserne

100 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Hoffläche

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 29, Moltkekaserne

100 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Hoffläche

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 30, am Feuerlöschteich 1 östlich Virchowstraße, Adalbertstraße, Westseite

100 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen

NBS

E

Bebauung

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 31, am Feuerlöschteich 2 östlich Virchowstraße, Adalbertstraße, Westseite

100 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen

NBS

E

Bebauung

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 32, am Feuerlöschteich 3 östlich Virchowstraße, Adalbertstraße, Westseite

100 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen

NBS

E

Bebauung

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 33, bei Tor 5, Magazin 19

260 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Arsenalgelände

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 34, bei Tor 5, Pionier-Hauptpark Jachmannstraße

300 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Arsenalgelände

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 35, südlich von Tor 5, Marine-Fachschule, westlich Jachmannstraße, östlich Werftzaun

100 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

E

Arsenalgelände

Gesicherte Löschwasser-Zisterne / Brunnen 36, südlich von Tor 5, Marine-Fachschule, westlich Jachmannstraße, östlich Werftzaun

100 Kubikmeter

Löschwasser-Zisterne / Brunnen Kriegsmarine

NBS

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Arsenalgelände

Zisternenauflistung von 1941:

- Mindestens 17 größtenteils durch die Kriegsmarine angelegte massive gegen Splitter- und Trümmerwirkung gesicherte Löschwasser-Schöpfstellen am Bauhafen, Ausrüstungshafen, Torpedobootshafen, Hipperhafen, Scheerhafen, Tirpitzhafen, Strombauhafen, Kohlenhafen, Kanalhafen und am Ems-Jade-Kanal.

Was sind dies für Objekte, insbesondere der hier erkennbare betonverstärkte Schacht am Bontekai schräg gegenüber des Küstenmuseums? Handelt es sich hierbei um eine der im Hafenbereich im Krieg errichteten gesicherten Löschwasser-Schöpfstellen?

- Mindestens 20 massive gegen Splitter- und Trümmerwirkung gesicherte Löschwasser-Keller, welche zumeist in abgedichteten Kellerräumen von Wohnhäusern angelegt wurden.

- Mindestens 4 massive gegen Splitter- und Trümmerwirkung gesicherte Löschwasser-Tanks im Stadtgebiet.

Sie ergänzten die Versorgung mit unabhängigem Löschwasser.

Auch der größte der drei Tanks am Bontekai im Bereich der ehemaligen Marine-Wasserwerke diente in der Kriegsendphase als Löschwasserreservoir. Die Tanks dienten zunächst zumindest bis 1942 jedoch als Ollager (Tanks 17 / 18 / 19). Der Tank (Nr. 19) war nicht gegen Splitter- und Trümmerwirkung gesichert. Er ist deshalb in der Haupttabelle nicht nummerisch aufgeführt. Er wurde mittlerweile, trotz Denkmalschutz, abgebrochen. Siehe auch: Hier

 

Nur zehn reguläre FE-Teiche existieren nach heutigem Stand noch in Wilhelmshaven und nahem Umkreis:

 

1. Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne Sengwarden (heute Feuchtbiotop)

 

2. Ehemaliges Fahrerlager Ebkeriege 1:

 

3. Ehemaliges Fahrerlager Ebkeriege 3:

 

4. Ehemaliges Fahrerlager Ebkeriege 4 (heute größtenteils versumpft):

 

5. Kaserne Ebkeriege:

 

6. Nördlich Mühlenweg Ost, Mühlenweg 3:

 

7. Jachmannstraße / ehemalige Ostfriesenstraße (teilweise vorhanden):

 

8. Bahnhof Sande (direkt neben dem gesprengten großen runden Luftschutzturm / dieser Teich wird weiterhin als Feuerlöschteich genutzt - einziger genutzter FE-Teich auf Privatgrund in Norddeutschland):

 

9. Stahlwerke / Stahlguss Sande:

 

10. Mariensiel, Wilhelmshavener Straße:

 

Kurios: Feuerlöschteich Sande Neufeld 2 (der Teich wurde nach dem Krieg zugeschüttet und erst in den 1980er Jahren in seiner Position und seinen Ausmaßen verändert als "Ententeich" neu ausgehoben):

 

Interessant: Auch das heute noch existente Plauentief in Fedderwardergroden diente teilweise als Feuerlöschteich:

*Bezüglich Stadtparkteich: Der Stadtparkteich wird wie erwähnt hier und in der Haupttabelle nicht aufgeführt, da er bereits vor dem WK2 bestand und (im Gegensatz zum Plauentief beispielsweise) zunächst zu keinerlei Löschwasserzwecken angelegt worden war. Jedoch wird der Teich im Krieg zu Feuerlöschzwecken genutzt worden sein. Seine ursprüngliche Bezeichnung lautete:

Ursprüngliche Bezeichnung: FT47 / Stadtpark, Teich

 

Unklar ist, ob es sich bei diesem Teich südöstlich des im Sommer abgerissenen T 750 Hannoversche Straße 2 genau nördlich der ehemaligen Moltkestraße um einen damaligen Feuerlöschteich handelte (der allerdings dann anscheinend nicht verzeichnet war), um einen mit Wasser vollgelaufenen Bombentrichter oder um etwas ganz anderes. Der Teich war bis zur Rodung des Geländes im Frühjahr 2012 fast nicht einsehbar. Sogar in im wuchsen Bäume. Der Teich wurde im Herbst 2012 aufgrund der Umgestaltung des Geländes entfernt. Hat jemand Informationen?

 

So wie dieses betonierte Nachkriegsteichbecken am Berliner Platz in Wilhelmshaven sahen reichsweit diverse Feuerlöschteiche aus. In Wilhelmshaven allerdings werden nur die wenigsten Löschteiche aus betonierten Becken bestanden haben...

 

Zur Zeit (November 2017) halb gefüllter Nachkriegs-Feuerlöschteich am nordwestlichen Ortseingang von Cäciliengroden:

 

Anklicken!

 

Stand: 11 / 17

 

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