Kleiner Rundturm Marienstraße 1 / neben Gebäude Marienstraße 7 in Wilhelmshaven

Vielen Dank an Herrn Peter Raddatz für die Unterstützung und Bereitstellung von Bildmaterial für diese Rubrik!

Gedankt wird Herrn Wallner für die Ermöglichung der Begehung!

Anstelle des Notausgangsblockes besitzt dieser Bunker einen (nachträglich mit einem Gitter verblendeten) Notausstiegsschacht. Ursprünglich war außen am Schacht eine Metalluke angebracht. Eine weitere Luke war an der Innenwand vorhanden. Diese befindet sich noch heute im Innenraum des Bunkers...

Spinnennetz in Nahaufnahme...

Das Innere des Bunkers ist durch das Gitter schemenhaft zu erkennen. In der Mitte ist der ehemalige Standort der Tragesäule (Mittelsäule) der Kuppel zu erkennen. Diese wurde nachträglich entfernt. Die Gasschleusenwände sind bei diesem Bunker ebenso nachträglich teilweise entfernt worden...

Der Notausstiegsschacht mit innerem Rahmen für die Innenluke...

Die Innenluke...

Luftschacht 1...

Luftschacht 2...

Die innere Gasschleusentür ist noch immer vorhanden und lehnt an der Wand...

Hier war etwas an der Wand befestigt...

Links befand sich die Mittelsäule...

Reste einer Stromleitung...

Der Standort der Mittelsäule. Sie wurde entfernt...

Die Gasschleusenhauptwand ist bei diesem Bunker leicht gewölbt...

Der vordere Teil der Gasschleusenwand neben der inneren Tür wurde entfernt...

Dies ist der Bereich der inneren Gasschleusentür...

Im Nischenbereich der Gasschleuse...

Luftschacht 3 in der Gasschleuse. Er mündet bei diesen Bunkern unmittelbar am Sockel links neben der Tür außen (bei diesem Bunker nicht ersichtlich - entweder verputzt oder unter heutiger Erdgleiche - )...

Beispiel Allmersstraße (rechts der vermauerte Eingang):

 

Reste einer Stromleitung...

Das Gebäude der ehemaligen Druckerei Wallner steht im Jahre 2014 mittlerweile leer. Ein Abriss ist in Planung. Eventuell wird auch der Bunker mit abgerissen werden.

Grobe Darstellung des Grundrisses der Rundturmserie. Die Proportionen der einzelnen Schleusengänge variieren. Beispielsweise die beiden kleinen Rundtürme in der Stadtparkkolonie weisen eine Druckschleuse (Splitterschutzgang) auf, wie hier dargestellt. Durch die Begehung ist definitiv nachweisbar, dass auch Rundturm Marienstraße 1 derartig aufgebaut ist. Nur befindet sich hier kein Notausgangsblock, sondern ein entweder einer frühen Bauform der Rundtürme entsprechender, oder wegen des Gewichtes eines Notausgangsblockes modifizierter später Notausgangsschacht mit zwei ursprünglich vorhanden gewesenen Schutzluken. Diese Bauform scheint jedoch einmalig bei dieser Bunkerserie gewesen zu sein. Ursprünglich befand sich bei wohl allen anderen Bunkern dieser Bauart innen hinter dem Notausstiegsblock eine Stahlklappe zur gassicheren Versiegelung des Ausganges. Gas hätte ansonsten zwischen den Fugen - Block - Bunkerwand - hindurchtreten können.

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