Luftschutzsirenen in Wilhelmshaven und Vororten

Vielen Dank an Herrn Peter Raddatz für die Unterstützung und Bereitstellung von Bildmaterial für diese Rubrik!

 

Wie bis Anfang der 1990er Jahre in fast jeder anderen Ortschaft auch, gibt es in Wilhelmshaven in beinahe jedem Stadtteil Luftwarnsirenen / Katastrophenwarnsirenen an geeigneten Punkten in erforderlicher Höhe. Teilweise wurden bei der Standortwahl im Zuge des Zivilschutzes zu Zeiten des sich entwickelnden Kalten Krieges die Punkte ehemaliger Luftschutzsirenen aus dem WK 2 gewählt, sofern sie nicht durch Bombeneinwirkung in Mitleidenschaft gezogen worden waren und das zugehörige Leitungsnetz weitgehend intakt war. Zunächst wurden auch unversehrte Sirenen und Halterungen aus dem Krieg für den Neuaufbau der Katastrophenwarnung verwendet. Diese sind jedoch mittlerweile fast gänzlich aus dem Stadtgebiet verschwunden. Nach und nach wurden dann Sirenen aus Nachkriegsproduktion (meist die Einheitssirene E57, welche ab 1941 produziert worden war und 1957 zu dieser erklärt wurde) an den ausgewählten Stellen der einzelnen Stadtteile aufgebaut...

Nach 1990 wurden mit Ende des Kalten Krieges die Sirenensysteme in den meisten Städten Deutschlands abgebaut. Nur in wenigen Städten existieren die Anlagen noch weitgehend, darunter auch in Wilhelmshaven. Hier wird unter Zuständigkeit des Katastrophenschutzes durch die Feuerwehr das Sirenennetz in Funktion gehalten. Jeden Samstag um 12 Uhr erfolgt ein Test der Anlagen der Stadt.

Das akustische Signal der Sirenen ist so gut wie identisch mit dem aus Kriegstagen und verursacht bei so manchem älteren aber auch jüngeren Bürger jeden Samstag um 12 Uhr während des Testes der Anlagen ein beklemmendes Gefühl...

Hier sollen die bekannten Standorte der Wilhelmshavener Warnsirenen vom WK 2 bis heute nach und nach in loser Reihenfolge aufgezeigt werden. Sofern es sich unserer Meinung nach um Originalsirenen aus dem WK 2 handelt, wird darauf besonders hingewiesen.

102 Sirenenstandorte wurden bisher insgesamt - inklusive einer nicht zum heutigen WHV-Netz gehörenden Sirene in Accum (erhalten) und zweier nicht zum heutigen WHV-Netz gehörenden Sirenen in Roffhausen (entfernt) - nachgewiesen. Die bis dato ermittelten Sirenen stellen nur einen Teil des Ursprungsnetzes im Bereich der Stadt Wilhelmshaven zu Zeiten des WK 2 dar. Wir können bezüglich der Thematik momentan größtenteils nur Vermutungen äußern. Eine Gewähr auf Richtigkeit der Angaben kann zur Zeit nicht gegeben werden.

Im Kalten Krieg waren in Wilhelmshaven (mit Sengwarden, Fedderwarden, den Arsenalsirenen und den Werkschutzsirenen wie bei NWO etc. / aber ohne Accum, Roffhausen etc.) maximal bis zu 106 Sirenen gleichzeitig installiert. Dieser immense Wert erklärt sich unter anderem durch die starken Windgeschwindigkeiten hier an der Küste, die den Sirenenschall gegebenenfalls fast unterbinden, bzw. in die falsche Richtung "leiten" könnten. Selbst diese 106 Sirenen reichten nicht aus, um bei Starkwind eine komplette Warnschallabdeckung über der Stadt Wilhelmshaven zu erreichen. Zu den maximal 106 Sirenen aus dem Kalten Krieg müssen zudem noch weitere WK 2-Sirenen gezählt werden, die aber oft bereits kurz nach dem Kriegsende entfernt wurden. Es kann daher von wohl bis zu insgesamt etwa 150 verschiedenen Sirenenstandorten im Stadtgebiet ausgegangen werden. Zu anderen Zeiten gehörten wiederum auch die Sirenen in Accum, Roffhausen etc. zum Netz Wilhelmshavens. Es wurde jedoch nie eine höhere Anzahl als die 106 gleichzeitig existenten Sirenen erreicht. Verteilt man diese 106 Standorte auf das Stadtgebiet, so war in einer Entfernung von nur einigen hundert Metern statistisch jeweils eine Sirene vorhanden gewesen... Eine Konzentration, wie sie wohl in Deutschland damals fast einmalig gewesen sein muss.

Heute befinden sich im Bereich Wilhelmshaven (mit Sengwarden, Fedderwarden, den Arsenalsirenen und den Werkschutzsirenen wie bei NWO etc. / aber ohne Accum, Roffhausen etc.) noch immer 37 montierte und aktiv geschaltete Sirenen.

Selten sind auf den Dächern noch heute die Halterungen ehemaliger Sirenen vorhanden. Viel öfter existieren werden allerdings noch immer die Halterungsrohre abmontierter Sirenen innerhalb der Dachbodenbereiche... Siehe dazu Sirene Schulen Mühlenweg (jetzt NGW).

Die folgende Vorstellung ist sehr oberflächlich gehalten und beschränkt sich fast nur auf die bildliche Information der einzelnen Objekte. Viele weitere Informationen über das Thema gibt es unter anderem hier:

Luftschutzsirene.de

Luftschutzsirene.de.vu

 

 

Haube einer Einheitssirene E57 in der Westgasschleuse des Wilhelmshavener Hochbunkers Banter Weg...

 

Anklicken!

 

Auflistung der bisher ermittelten 102 Sirenenstandorte in loser Reihenfolge:

Hinweis: Bei den hier als "Dreifachhorn" bezeichneten Sirenen (diese Sirenen wurden von Zeitzeugen im Wilhelmshavener Bereich mehrfach so benannt) handelt es sich sehr wahrscheinlich um Sirenen der Bauart: "Siemens FM SI 40 / Doppelsirene mit Hoch- und Tiefton" / gefertigt vor und im Zweiten Weltkrieg.

1. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Lüftungsturm des T 750 Emsstraße 1 / Banter Ruine / eventuell Originalstandort / auf Foto der späten 1940er Jahre nicht vorhanden / ab 1960er Jahre vorhanden / entweder kurz nach dem Krieg demontiert und in den 1960er Jahren wieder montiert, oder erst in den 1960er Jahren neu montiert / 1980er Jahre Entfernt

 

Oben: Foto aus dem entfestigten Hochbunker Sedan...

2. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Mehrparteienwohnhauses Werftstraße Ecke Bismarckstraße / nordost / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

3. Sehr wahrscheinlich Sirene (Einheitssirene E57) mit Halterung aus dem WK 2 auf dem Dach des Mehrparteienwohnhochhauses Wendeplatz Feldmark / nordost / hier neu montiert Vorhanden

 

4. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Hochbunkers Westbahnhof / Originalstandort / 1970er Jahre Entfernt

Dafür Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf das Dach / Lüftungsturm des Hochbunkers Westbahnhof gesetzt / hier neu montiert Vorhanden

 

5. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes des ehemaligen Seefliegerhorstes am Fliegerdeich / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

6. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Hauptpost am Rathausplatz / hier neu montiert Vorhanden

 

7. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Textilhofes (ehemaliges Marinebekleidungsamt / hier: Nordostbereich Ulmenstraße) an der Ulmenstraße / Margaretenstraße / Originalstandort von Ursprungssirene (Dreifachhorn - Sirene auf Foto von 1940 eindeutig erkennbar) / im Januar oder Februar 2015 Entfernt

Die Haube der Sirene ist mittlerweile nicht mehr vorhanden. Sie ist während eines Sturmes im Herbst 2013 komplett abgerissen...

27. Februar 2015: Mittlerweile wurde die Sirene entfernt.

 

8. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses am Mühlenweg / hier neu montiert Vorhanden

 

9. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der ehemaligen Schule Peterstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

10. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Turm der Feuerwehr an der Mozartstraße / hier befindet sich auch die Katastrophenschutzleitung und damit Koordinationsstelle des Sirenensystemes / hier neu montiert Vorhanden

 

In den 1980er Jahren befand sich die Sirene direkt auf der Giebelspitze des erhöhten Daches des Gebäudeteils hier rechts vom jetzigen Standort. Die Halterung befand sich am erkennbaren hellen Bereich an der Giebelspitze. Wann die Sirene ummontiert wurde, ist unklar. - Zudem befand sich in dem Bereich im Krieg eine Sirene anderer Bauart. Siehe dazu Position 89.

11. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der ehemaligen Polizeihauptwache Ebertstraße / Gökerstraße (ehemalige Torpedokaserne) (Auszug der Polizei aus dem Gebäude fand zum Jahresende 2006 statt) / hier neu montiert / im Mai 2014 aufgrund Gebäudesanierung Entfernt

 

12. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses am Goedenser Weg / Altengroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

13. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der Brahmsstraße / Altengroden-Süd / hier neu montiert / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

14. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der ehemaligen Schule Neuengroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / im März 2014 aufgrund Gebäudesanierung Entfernt

 

15. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses am Neuengrodener Weg / Neuengroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

16. Sehr wahrscheinlich Sirene (Einheitssirene E57) mit Halterung aus dem WK 2 auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses am Europaring / hier neu montiert Vorhanden

 

17. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der tom-Brok-Straße Ecke Friedrich-Paffrath-Straße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

18. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes an der Rüstersieler Straße / Rüstersiel / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

19. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Rüstersiel / hier neu montiert Vorhanden

Dank an Olaf D. für den Tipp!

 

20. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines der Minenlagerhäuser an der 2. Einfahrt (Gebäude Nord / Südseite / 1940 oder nach 1940 montiert) / Originalstandort / wohl 1970er Jahre Entfernt

 

21. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Salzastraße / Fedderwardergroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

22. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Feuerwehr Albrechtstraße / Fedderwardergroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

23. Wohl Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Tiarksstraße (auf Foto aus Kriegszeiten in gleicher Lage und mit gleicher Einfachmasthalterung bereits erkennbar) / Voslapp / Originalstandort Vorhanden

 

24. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Marinegebäude Mozartstraße / Bremer Straße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1970er Jahre Entfernt

 

25. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes der Vogelwarte Helgoland (Gebäude ehemals zur Flakstellung Tirpitzschleuse gehörig) an der 3. Einfahrt / Gebäude inzwischen abgerissen / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / 1980er Jahre mit Gebäude Entfernt / Gebäude war im Jahre 1981 (genaues Datum unklar) zusammen mit abgebildeter Sirene noch erhalten / Fotomaterial liegt vor

Auf dem gleichen Standort (auf gleichem Halterungsplatz) befand sich in der frühen Nachkriegszeit eine Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn). Entweder wurde sie hierhin umgesetzt oder sie war die Ursprungssirene und bereits im Krieg hier installiert worden. Später wurde sie dann gegen die ersichtliche Einheitssirene E57 ausgetauscht.

 

26. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem im Krieg unzerstörten Dachbereich des heutigen Stadttheaters / Originalstandort / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

Baumaßnahmen 2012 / Sirene bleibt erhalten

Baumaßnahmen 2013 / Sirene bleibt erhalten

Halterungsrohr der Sirene innerhalb des Dachbodens...

27. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der ehemaligen Kasernen am Mühlenweg / Gebäude Mühlenweg 65 / heute Schule (NGW) / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

28. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes an der heutigen Planckstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

29. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach (ehemaliger Flakstellungssockel) eines Gebäudes an der heutigen Liebigstraße / Originalstandort Vorhanden

 

30. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) montiert auf Mast an der Hegelstraße, unmittelbar östlich vom Brommygrün (nördlich der Sirene befindet sich der LS-Turm Fichtestraße, westlich stand der Bunker der Drahtnachrichten-Kompanie!...) / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

31. Werkschutz-Sirene (Einheitssirene E57) auf Löschbrücke der NWO / Mitte / keine Katastrophenschutzzwecke für die Zivilbevölkerung / Sirene steht auf dreiarmigem Ständerwerk wie die Sirenen aus dem WK 2 Vorhanden

 

32. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der Braunschweigstraße / Fedderwardergroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

33. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Fedderwarden / hinter der Schule befindet sich die heutige Dorffeuerwehr / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

34. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes (ehemalige Dorffeuerwehr) an der Sillensteder Straße / Kleine Reihe in Fedderwarden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

Direkt nordwestlich befindet sich ein (Nachkriegs...)-Feuerlöschteich. Oder ist dies der Feuerlöschteich, der bereits zu Kriegszeiten in Fedderwarden ausgehoben worden war?

Im Hintergrund ist der Bunker Kleine Reihe zu sehen.

 

35. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Schule Sengwarden / hier neu montiert Vorhanden

 

36. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes (ehemalige Dorfschule) an der Heddostraße in Sengwarden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

37. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der Langeoogstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

38. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Grundschule Coldewei (Schule Himmelreich), Klinkerstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / 2003 zusammen mit Schulgebäude Entfernt

 

39. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Oldeoogeschule (heute katholische Grundschule St. Martin) an der Oldeoogestraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene Vorhanden

 

40. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Schule, Siebethsburg Nord-Ost / hier neu montiert (bereits während der Rohbauphase des Gebäudes im Jahre 1963) / wohl Ende 1990er Jahre Entfernt

Hinweis: Eine bekannte Wilhelmshaven-Postkarte aus den 1970er Jahren zeigt die Schule aus Südwesten vom Neuengrodener Weg aus. Die Sirene ist dort deshalb nicht ersichtlich, weil sie aus der Perspekive ganz knapp hinter dem Dachbereich des Schulobservatoriums verborgen liegt. Die Sirene war zu der Zeit aber auf alle Fälle noch vorhanden.

Dank an Herrn Heckenbach für die Informationen!

 

41. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Marinearsenalgebäudes Schiffbauhalle / Basalanhalle (bei der ehemaligen Tirpitz-Helling) nördlich Tor 1 gegenüber Gökerstraße Ecke Peterstraße / hier neu montiert / wohl 1980er Jahre (eventuell für unweit des Standortes montierte Arsenal-Nachkriegssirene E57) Entfernt

 

42. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Wohngebäudes Ebertstraße Ecke Mainstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

43. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Marinearsenalwerkstattgebäudes Südostbereich Höhe Jachmannbrücke / eigenständige Sirene der Bundeswehr für Arsenalbereich / hier neu montiert Vorhanden

 

44. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Torgebäudes der ehemaligen Luftverteidigungszentrale Rosenhügel im Stadtpark / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

(Mitte / Ende der 1950er Jahre war jedoch nachweisbar definitiv keine eventuelle Ursprungssirene mehr auf dem Dach positioniert, sollte dort eine Ursprungssirene des WK 2 gewesen sein, muss sie schon in den Jahren 1945 bis Mitte / Ende der 1950er Jahre abgebaut worden sein)

 

45. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Helene-Lange-Schule Virchowstraße Ecke Rheinstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

46. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des südwestlichen Gebäudes Posener Straße Ecke Preußenstraße / Fedderwardergroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt / 1988 war Sirene noch existent / Sirenenhalterung im nördlichen Bereich der Giebelspitzenkante vom Gebäude vorhanden / eventuell Ursprungs-Sirenenhalterung

 

47. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes (Kesselhaus / Nordwestbereich) der heutigen Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne (im Krieg Befehlsstelle Nord der Kriegsmarine) in Sengwarden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl späte 1980er Jahre oder 1990er Jahre Entfernt

 

48. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes der ehemaligen UTO-Werft / Westwerft (KSW-Gebäude) / schlecht erkennbar: Dreifachhalterungsfuß / Originalstandort / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

49. Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) an der oberen Seitenwand des Gebäudes Werftstraße Ecke Bismarckstraße (Südostecke) / Originalstandort / wohl 1960er Jahre (im Zuge Anbringung E57-Sirene auf Gebäude Nordostecke) Entfernt

 

50. Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf einem Gebäude zwischen heutigem Banter See und Seedeich (heute im dortigen Kleingartenverein gelegen, am jetzigen Anton-Dohrn-Weg, Gebäude entfernt, Gebäude - ein Pumpwerk - stand auf einer noch heute vorhandenen Erhebung, darunter befand sich eine Trinkwasser-Zisterne) / Originalstandort / Entfernt

Das Gebäude war nahezu identisch zum noch heute vorhandenen Pumpwerksgebäude "P1" an der Kaiser-Wilhelm-Brücke.

 

51. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Südstrandhotels "Delphin" / Originalstandort / 1990er Jahre Entfernt (Sirene war aufgrund vorliegenden Fotomaterials zumindest Anfang der 1990er Jahre augenscheinlich noch existent)

- Auf Bildern der 1950er Jahre ist jedoch scheinbar keine Sirene vorhanden. War die Sirene eventuell kurzzeitig demontiert? Es wäre allerdings auch denkbar, dass die Sirene erst später montiert wurde (1960er Jahre?). Dann wäre dies wohl keine WK 2-Sirene mit Originalstandort...

 

Die vorhandene Sirenenhalterung

52. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Südzentrale / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / 1960er Jahre montiert / wohl späte 1980er Jahre oder frühe 1990er Jahre Entfernt / Nachkriegs-Sirenenhalterung (in den 1950er Jahren war auf dem Dach keine Sirene vorhanden*) im Südostbereich der Giebelspitzenkante vom Hauptgebäude vorhanden

 

Nachtrag:

*Sollte die vorherige Sirene nicht existiert haben, ist klar, warum sie auf alten Aufnahmen nicht erkennbar ist, welche die Haupthalle aus Norden zeigen. Die "vorhandene Halterung" ist dann demzufolge auch keine Sirenenhalterung.

?. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Südzentrale / Aufbau Nebengebäude / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1960er Jahre montiert / 1995 oder nach 1995 Entfernt / Nachkriegs-Sirenenhalterung auf dem Aufbau vom Nebengebäude vorhanden

Mittlerweile wurde eine (weitere?) Sirene vom Typ E57 auf der Südzentrale, direkt auf dem Aufbau des Anbautraktes nachgewiesen. Sie befand sich dort bis mindestens 1995. Die Halterung ist noch heute auf dem Dach zu sehen (unterer Pfeil). Auf dem historischen Bild oben liegt die erkennbare Sirene scheinbar genau auf / über diesem Aufbau. Entweder gab es nur die eine Sirene, oder der Aufbau lag zufällig in einer Flucht mit der dahinter befindlichen Sirene auf der Haupthalle. Mittlerweile scheint es aber immer wahrscheinlicher, dass hier nie zwei Sirenen (zeitlich versetzt) existierten, sondern nur diese eine auf dem Nebengebäude: Der Aufbau, auf dem die Sirene montiert worden war, ist vormals in seiner Breite und Höhe erweitert gewesen. Hier hat sich der "leichte Flakstand Südzentrale" befunden, wofür im Krieg der Aufbau modifiziert worden ist. Als die E57-Sirene montiert wurde, war die Erweiterung des Aufbaues aber bereits wieder rückgebaut worden.

Oben im Bild rechts der Aufbau. Unten im Bild erkennbar wahrscheinlich die innere Sirenenhalterung im Dachstuhl, die noch bis zum Abriss des Gebäudes vorhanden gewesen sein dürfte.

- Die Südzentrale wurde im Sommer 2015 abgerissen. -

 

53. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der Ziegelei Kirchreihe / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl späte 1960er Jahre mit Ziegeleigebäude Entfernt

 

54. Sirene aus dem WK 2 (Einheitssirene E57) auf dem Dach der ehemaligen Funkpeilstation Totenweg / Originalstandort / wohl 1980er Jahre Entfernt / Sirenenhalterung im westlichen Bereich der Giebelspitzenkante (genaue Position siehe Foto unten) vom Gebäude vorhanden / Ursprungs-Sirenenhalterung

Bild von 1942 / höchstwahrscheinlich Frühjahr

Dieses Bild von 1943 zeigt Splitterschutzvorbauten der Notausstiege und äußeren Eingänge am Gebäude der Funkpeilstation für den dahinter liegenden LS-Keller im Halbkellergeschoss. Die Vorbauten wurden bald nach dem Krieg wieder abgebrochen. Die Sirene ist hier auf dem Dach augenscheinlich zu dieser Zeit noch nicht vorhanden gewesen. Sie wurde jedoch noch im Krieg montiert.

 

55. Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach des Kommandogebäudes Banter Kaserne (Kommandogebäude entfernt) / Originalstandort / wohl frühe 1950er Jahre Entfernt

 

56. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Heizwerkes Banter Kaserne / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1970er Jahre Entfernt

 

Bild: Ende 1990 oder später / eventuell 1991 oder 1992

57. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des mittleren Kasernengebäudes am Südstrand / Fliegerdeich / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / bis Ende 1990 nachweisbar noch vorhanden gewesen / wohl späte 1990er Jahre Entfernt

 

58. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Eckhauses Salzastraße Ecke Weichselstraße / südwest / Fedderwardergroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

59. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der ehemaligen Schule Antonslust (ursprünglich Außengebäude der Marine-Nachrichtenstelle Langewerth / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt / Sirenenhalterung im Mittelbereich der Giebelspitzenkante vom Gebäude vorhanden / eventuell Ursprungs-Sirenenhalterung

 

60. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Gerichtsgebäudes Gerichtsstraße Ecke Peterstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt / Sirenenhalterung im mittig-westlichen Bereich der Giebelspitzenkante vom Gebäude vorhanden / eventuell Ursprungs-Sirenenhalterung

 

61. Kein Foto: Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach des Gebäudes Flutstraße 270 gegenüber LS-Turm Baugrodenstraße / Originalstandort / 1957 noch vorhanden gewesen (Bild mit Sirene aus dem Jahr 1957 liegt vor) / wohl 1960er Jahre Entfernt

 

62. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes des Schlachthofes Luisenstraße / direkt südlich vom neuen Verwaltungsgebäude des Verkehrsbetriebes / 1961 noch vorhanden gewesen (Bild mit Sirene aus dem Jahr 1961 liegt vor) / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

Der Standort heute

63. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Wohngebäudes ("Bavariahaus") Rheinstraße Ecke Ahrstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1990er Jahre Entfernt / Sirenenhalterung eventuell im Mittelbereich der Giebelspitzenkante vom Gebäude vorhanden (auf den Fotos ist eventueller Standort nicht ersichtlich) / eventuell Ursprungs-Sirenenhalterung

 

Der Standort heute

64. Kein Foto: Wohl Sirene aus dem WK 2 (wohl Dreifachhorn) auf dem Dach des historischen Gebäudes der heutigen Marineanlage Bordum (zur damaligen Zeit "Max-Planck-Institut für Zellbiologie") / hier neu montiert / Anbringung 1960er Jahre / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

65. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Nebengebäudes der heutigen Marineanlage Bordum (zur damaligen Zeit "Max-Planck-Institut für Zellbiologie") / Gebäude nahe Torwache Ostbereich Gelände / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

66. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach der ehemaligen Gewerbeschule an der Rheinstraße nahe Hauptbahnhof / Süddachbereich / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / 1980er Jahre (nach 1986) oder frühe 1990er Jahre Entfernt

 

67. Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach der Maschinenbauhalle Bauwerft Süd / Mitte / Originalstandort / späte 1940er Jahre während Demilitarisierung zusammen mit Maschinenbauhalle Entfernt

 

68. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Marinearsenalgebäudes äußerster Nordostbereich Höhe Jachmannbrücke / eigenständige Sirene der Bundeswehr für Arsenalbereich / hier neu montiert Vorhanden

 

69. Kein Foto: Werkschutz-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Gelände des früheren EON-Kraftwerkes (heute UNIPER-Kraftwerk) / keine Katastrophenschutzzwecke für die Zivilbevölkerung Vorhanden

 

70. Kein Foto: Werkschutz-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Gelände der Ineos-Chlor Atlantik GmbH / keine Katastrophenschutzzwecke für die Zivilbevölkerung Vorhanden

Fabrikation eingestellt im Sommer 2013 - Demontage der Sirene wahrscheinlich

 

71. Kein Foto: Werkschutz-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Gelände der Wilhelmshavener Raffineriegesellschaft mbH / keine Katastrophenschutzzwecke für die Zivilbevölkerung Vorhanden

 

72. Kein Foto: Werkschutz-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Gelände der Ineos-Vinyls Deutschland GmbH / keine Katastrophenschutzzwecke für die Zivilbevölkerung Vorhanden

 

73. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der Beethovenstraße Höhe Mündung Regerstraße / Altengroden-Süd / hier neu montiert / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

74. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der Heppenser Straße Höhe Mündung Am Kirchhof / Westgebäude / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

75. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Mehrparteienwohngeschäftshochhauses an der Gökerstraße Ecke Bismarckstraße / Nordwestbereich / hier neu montiert / zunächst Dreifachhalterungsfuß / später Einfachhalterung / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

76. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Gebäudes in der Stadtparkkolonie ("Cafe Klindworth") / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

77. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Gebäudes der ehemaligen Marine-Nachrichtenstelle in Langewerth / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

78. Sirene (eventuell Einheitssirene E57) auf dem Dach des Gebäudes Emsstraße 1 / Montierungszeitraum unklar / wohl 1980er Jahre Entfernt / Sirenenhalterung im Westbereich der Giebelspitzenkante vom Gebäude vorhanden

 

79. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines historischen Gebäudes nördlich der Südstrandhotelhäuser / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1990er Jahre zusammen mit Gebäude Entfernt

 

80. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines historischen Hafengebäudes östlich der Südzentrale Richtung Hafeninsel / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1970er Jahre zusammen mit Gebäude Entfernt

 

81. Kein Foto: Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach des Gebäudes Werftstraße Höhe Mündung Rheinstraße / südlich / am Banter Markt / Originalstandort / 1949 noch vorhanden gewesen (Bild mit Sirene aus dem Jahr 1949 liegt vor) / wohl 1950er Jahre Entfernt

 

82. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Westaufbaues vom Hauptgebäude des Reinhard-Nieter-Krankenhauses (heute "Klinikum Wilhelmshaven") / hier neu montiert / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

83. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Wohnhochhauses Borkumstraße Ecke Heppenser Straße / hier neu montiert / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

84. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der Ubbostraße / Altengroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

85. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Gebäudes Preußenstraße 4 / 4a / 6 / Fedderwardergroden / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

86. Kein Foto: Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach eines der Minenlagerhäuser an der 2. Einfahrt (Gebäude Süd / Nordseite / wohl bereits 1940 oder nach 1940 demontiert aufgrund Installation Einheitssirene E57 auf gegenüberliegendem Gebäude) / Originalstandort / Entfernt

 

87. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Mehrparteienwohnhauses Tilsiter Straße 31 / Jadeviertel / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

88. Kein Foto: Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach eines Gebäudes / Baracke im Bereich ehemaliger Tonnenhof auf der Schleuseninsel / südwestlich 3. Einfahrt / Originalstandort / Entfernt

 

89. Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Giebel der Torpedokaserne Gökerstraße Ecke Rheinstraße / Südbereich des westlichen Giebels / direkt an der Südkante / auf Foto von 1939-1940 nachgewiesen / Originalstandort / wohl bald nach 1945 Entfernt

 

90. Werkschutz-Sirene (Einheitssirene E57) auf Löschbrücke der NWO / Nord / keine Katastrophenschutzzwecke für die Zivilbevölkerung Vorhanden

 

?. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (?) (Einheitssirene E57) mit hohem Mast auf dem Dach eines Gebäudes ungefähr im Bereich Lahnstraße-Süd / hier neu montiert (?) Entfernt

 

?. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Marinearsenalgebäudes Nordwestbereich Höhe Gökerstraße Ecke Viktoriastraße / Bremer Straße / eigenständige Sirene der Bundeswehr für Arsenalbereich / hier neu montiert Entfernt

 

?. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Marinearsenalgebäudes Südwestbereich Höhe Gökerstraße / Ebertstraße / eventuell auf Lehrlingshochhaus / eigenständige Sirene der Bundeswehr für Arsenalbereich / hier neu montiert Entfernt

 

?. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines der großen Mehrparteienwohnhäuser unmittelbar südlich des Luftschutzturmes Bentinckstraße / hier neu montiert (?) Entfernt

 

?. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des kleinen Turmaufbaues des Verwaltungsgebäudes der NWO am Ölhafen / hier neu montiert Entfernt

 

?. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des großen Mehrparteienwohnhauses Ulmenstraße 1C / hier neu montiert (?) Entfernt / Halterung vorhanden, falls Sirene existent war

 

91. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Gebäudes direkt neben dem Dorfladen Poststraße 38 in Fedderwarden (ehemaliges Gemeindebüro im Gebäude / Dorfladen wurde später angebaut) / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt / Sirene war 1964 nachweisbar noch existent

 

92. Kein Foto: Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem noch vorhandenen Teil der im Krieg großteilig zerbombten Oberrealschule für Jungen / Dietrich-Eckart-Schule an der heutigen Mozartstraße / Gebäudesüdbereich (heute Feuerwehr) / Originalstandort / wohl 1960er Jahre (im Zuge Anbringung E57-Sirene auf Feuerwehrturm unweit südlich) Entfernt

 

93. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) mit hoher Dreifachmast-Halterung auf dem Dach (nahe südliche Dachkante) des Kommandogebäudes an der Endrasstraße im Marinestützpunkt / 4. Einfahrt / eigenständige Sirene der Bundeswehr für Stützpunktbereich / hier neu montiert / wohl 1990er Jahre Entfernt

 

94. Kein Foto: Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach eines Gebäudes (Gebäude 7 / Nordostbereich) der heutigen Admiral-Armin-Zimmermann-Kaserne (im Krieg Befehlsstelle Nord der Kriegsmarine) in Sengwarden / Originalstandort / wohl 1960er Jahre (im Zuge Anbringung E57-Sirene auf Kesselhaus unweit westlich) Entfernt

 

95. Kein Foto: Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach des Kommandogebäudes (Stabsgebäude) der damaligen Admiral von Schröder-Kaserne am Mühlenweg / heute teilweise Neues Gymnasium Wilhelmshaven usw. / Originalstandort / spätestens 1974 zusammen mit Abriss des Kommandogebäudes (Stabsgebäude) Entfernt

 

96. Kein Foto: Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach des Marinearsenalgebäudes Schiffbauhalle / Basalanhalle (bei der ehemaligen Tirpitz-Helling) nördlich Tor 1 gegenüber Gökerstraße Ecke Peterstraße / eigenständige Sirene der Bundeswehr für Arsenalbereich / hier neu montiert (wohl 1980er Jahre / eventuell für unweit des Standortes demontierte Nachkriegssirene E57) Vorhanden

 

97. Kein Foto: Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach des großen Montagegebäudes (Werkstatt) des Seefliegerhorstes am Südstrand (Fliegerdeich ) / Originalstandort / bald nach dem Krieg (wohl 1948) aufgrund Demilitarisierung der Bebauung Entfernt

 

98. Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) auf dem Dach eines Mehrparteienwohnhauses an der Weserstraße Ecke Lahnstraße / eventuell Originalstandort von Ursprungssirene / wohl 1980er Jahre Entfernt

 

99. Kein Foto: Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach des Schützenhofes (Seitentrakt) / Originalstandort / wohl 1950er Jahre Entfernt (Schützenhof in den 1980er Jahren abgerissen)

 

Zusatz:

100. - Auch im Dorf Accum nordwestlich der Stadt Wilhelmshaven befindet sich eine Nachkriegs-Sirene (Einheitssirene E57) in Höhe der Dorffeuerwehr etwas weiter nördlich auf einem Gehöftgebäude. Sie gehört jedoch nicht zum heutigen Sirenennetz der Stadt Wilhelmshaven. Ob sie deshalb noch aktiviert ist, bleibt unklar, ist aber denkbar.

 

101. / 102. - Keine Fotos: Auch in Roffhausen westlich der Stadt Wilhelmshaven befand sich eine Sirene (Bild liegt uns vor) auf dem Dach eines Gebäudes des dortigen ehemaligen Materiallagers (später Olympiawerk). Augenscheinlich war es eine "Dreifachhorn"-Sirene aus Kriegszeiten, die aber bald nach dem Krieg entfernt wurde. Auf einem (wohl) anderen dortigen Gebäude befand sich wiederum eine weitere Sirene: Es handelte sich um eine Einheitssirene E57. Diese war entweder ebenfalls eine Sirene aus dem WK 2 oder eine Nachkriegs-Sirene. Sie ist 1951 zumindest noch (oder schon) vorhanden gewesen (Bild mit Sirene aus dem Jahr 1951 liegt uns vor). Sie gehörte jedoch ebenfalls nicht zum heutigen Sirenennetz der Stadt Wilhelmshaven. Die Sirene wurde wohl in den 1980er Jahren entfernt.

 

- Keine Fotos: Weitere, hier nicht einzeln aufgeführte Sirenen im Umkreis der Stadt, die zumindest in der Nachkriegszeit nicht mehr von Wilhelmshaven aktiviert wurden, sind in Mariensiel, Middelsfähr, Cäciliengroden, Sande und Sanderbusch aufgestellt worden. Diese sind zum Großteil noch heute vorhanden und sind vom Typ Einheitssirene E57.

- Eine "Dreifachhorn"-Sirene (diese Sirenen wurden von Zeitzeugen im Wilhelmshavener Bereich mehrfach so benannt), eventuell der Bauart: "Siemens FM SI 40 / Doppelsirene mit Hoch- und Tiefton" / gefertigt vor und im Zweiten Weltkrieg, befindet sich noch immer als funktionierende Werkschutz-Sirene im Bereich des Stahlguss Sande auf einer der Werkhallen.

 

- Verdacht: Sirenenhalterung aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Dach des Wilhelmshavener Hochbunkers Kantstraße (Foto von 1943 / 1944 / eher 1944 / Bunker war 1943 noch im Bau / hier müssten dann zumindest Gerüste zu sehen sein...). Ob hier jedoch jemals eine Sirene installiert war, ist unklar.

 

- Verdacht: Im Bereich der heutigen Emsstraße 64, im Krieg Feuerwache der Kriegsmarine, danach lange Zeit Firmensitz von "Orgelbau Führer" soll sich bis in die 1990er Jahre eine Sirene befunden haben. Eventuell gab es schon im Krieg hier eine Sirene, was aufgrund der Feuerwache nicht unlogisch wäre. Entweder direkt auf dem Gebäude Nr. 64 oder aber ein paar Meter weiter östlich auf den Gebäudedächern heutige Emsstraße 60 oder 60A. Oder aber auch im Bereich Henschelstraße 3 / 3A / 3B (ursprünglich ein Gebäudeverbund mit Emsstraße 60 / 60A). Stimmt das?

 

wird fortgesetzt

 

- Hinweis: Im Bereich der Kreuzung Bismarckstraße / Müllerstraße befand sich auf der Dachecke eines der im Krieg zerbombten Gründerzeitgebäude ein Objekt, das zunächst an eine Dreifachhornsirene erinnerte. Schaut man sich das betreffende Bild aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg (eventuell sogar noch früher aufgenommen) genau an, ist zu sehen, dass dies lediglich ein Schmuckelement des Gebäudes war. Sollte das Bild bereits Anfang des 20. Jahrhunderts aufgenommen worden sein, stammt es ohnehin aus einer Zeit, in der es noch keine derartigen Sirenen gab.

 

- Wer Standorte weiterer entfernter Sirenen in Wilhelmshaven kennt und / oder Fotos der jeweiligen Sirene gemacht hat, möge diese bitte an uns senden. Danke. Insbesondere vermuten wir, dass mindestens eine weitere Sirene im Bereich der mittleren Südstadt, eventuell an der Weserstraße (oder auf dem St. Willehad-Hospital?) existiert haben könnte. Wer hat Infos?

 

- Zum Bereich Wilhelmshaven-Südstadt existieren zudem Hinweise, dass zwischen Luisenstraße und Seediekstraße eine Sirene auf einem Gebäudedach installiert war. Wer hat Infos?

 

- Wo befand sich diese Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn)? Welches Gebäude war / ist das?

Quelle: Archiv Wilhelmshavener Verkehrsgeschichte

 

- War dies eine Sirene aus dem WK 2 (Dreifachhorn) auf dem Dach der Südzentrale? Wenn ja, wann wurde sie entfernt?

 

Anklicken!

 

Wir sind dankbar für jede neue Information über die Sirenen im Bereich Wilhelmshaven. Nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wir danken für Ihre Hilfe.

 

Interessant - Hier war der Wilhelmshavener Zivilschutz: Am Behelfsbunker Banter Weg / Peterstraße war im dortigen Gebäude bis kurz nach der Jahrtausendwende der Wilhelmshavener Zivilschutz / Katastrophenschutz ansässig. Der nahe Hochbunker Genossenschaftsstraße wurde zeitweise für Übungen genutzt. Bemerkenswert ist die Haube auf dem Schornstein. Eventuell stammt diese von einer Sirene (jedoch wohl nicht vom Typ E57). Das Gebäude samt Behelfs-Schutzbau wurde 2005 abgerissen. Heute ist hier ein Supermarkt samt Parkplatz.

 

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