Betonierter Deckungsgraben Arngaster Straße in Varel

Eingang Ost:

Auf Blitzlicht haben wir hier aus Rücksichtnahme bezüglich der geflügelten Bewohner verzichtet. Die erkennbaren hellen Phosporstreifen wurden erst kurz vor Kriegsende angemalt:

In diesem Busch: Kein Notausstieg erkennbar:

Eingang West:

Auch in diesem Busch: Kein Notausstieg erkennbar:

2014

Hier am Westeingang ist keine Einflugöffnung für Fledermäuse eingebracht. Eventuell ist der Abgang hinter dem Zugang (teilweise?) mit Schutt verschüttet.

Der Graben ist komplett unter Erdgleiche angelegt. Notausstiege sind nicht erkennbar. Eventuell waren ähnlich wie beim DG Jürgensstraße aber ein oder zwei kleine Ausstiege über dem Grabengang ursprünglich vorhanden. Es ist zudem denkbar, dass es sich hierbei um den gelisteten Deckungsgraben Schweinedamm 4 handelt. Der (heutige...) Schweinedamm ist nicht allzu weit entfernt. Eventuell war er damals bis zum Bunkerstandort verlängert. Das hier vorgestellte Objekt liegt ebenfalls an Grundstücksnummer 4 ...(!) und 6. Weiterhin besaß DG Schweinedamm keine DB-Nummer nach dem Krieg, was wiederum auf keine Zerstörung des Objektes schließen lässt...

Die beiden Eingänge wurden erst kurz vor Kriegsende mit den ersichtlichen Splitterschutz-Überbauten versehen. Vormals waren sie lediglich abgeschrägte Abgangsbauwerke, zu sehen an der klar erkennbaren Trennlinie im Beton. Heute ist der Graben Fledermausquartier.

Varel erlebte glücklicherweise nur relativ wenig Luftkriegspräsenz. Nicht zuletzt deshalb kursierte ab 1942 / 1943 in der dortigen Bevölkerung, die nur durch betonierte Deckungsgräben geschützt war, der allbekannte Spruch: "Ihr Vareler, ihr könnt ruhig schlafen, wir fliegen nur nach Wilhelmshaven!" und "Varel wollen wir verschonen, denn hier werden wir bald wohnen!" ...

2016

Diese Seite ist Bestandteil der Präsenz

www.luftschutzbunker-wilhelmshaven.de