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Aktualisierungen Bunker in Wilhelmshaven und Umkreis 2019

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Ältere Verweise und Informationen in den Aktualisierungen vergangener Jahre können eventuell teilweise verwaist, beziehungsweise nicht mehr dem aktuellen Forschungsstand entsprechend sein. Um die Entwicklung dieser Seiten unverfälscht wiederzugeben, sind in den vergangenen Aktualisierungsseiten sämtliche Texte inhaltlich (auch wenn sie mittlerweile oft überholt sind und manches "zum Schmunzeln" ist) unverändert beibehalten worden.

 

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Der "Verein zum Erhalt der Bunker am Banter See in Wilhelmshaven e.V." sucht neue Mitglieder! Kontaktinfos und die Beitrittserklärung gibt es Hier.

 

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40 Jahre nach der Schneekatastrophe 1978/1979 - Bunkerfotos von Johann Borsch

Einmannbunker Orgelbau Führer Ende 1978

Vor 41 Jahren - 1978 wurden die ersten Fotos Wilhelmshavener LS-Anlagen von Johann Borsch für seinen Enkel angefertigt. Diese sind hier überall zu finden.

Auch das linke Bild unten entstand zu der Zeit. - Am gleichen Tage unweit entfernt von Orgelbau Führer am HB bei der ehemaligen Westwerft. Das Bild unten rechts aber soll nach eindeutigen Hinweisen erst etwas später - im Februar 1979 - angefertigt worden sein, unmittelbar vor der großen Februar-Schneekatastrophe (BWS Adolfstraße). Seltsamerweise hatte der Enkel zur Bildaufnahme aber wohl (fast) die gleichen Kleidungsstücke getragen.

 

Unsere diesjährigen Aktualisierungen im Bereich Wilhelmshaven und Umkreis nachfolgend:

 

Allen Besuchern wünschen wir

eine besinnliche Vorweihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2020! 7. Dezember 2019

 

20.11.19

 

In der Novemberausgabe des Ostfriesland-Magazins ist ab Seite 28 ein interessanter Artikel über die Bunker in Wilhelmshaven zu finden. "Tonnenschweres Erbe einer Kriegsvergangenheit. Wie in Wilhelmshaven auf alten Bunkern neues Leben entsteht." Das Magazin ist bestellbar, falls es im Zeitschriftenhandel bereits vergriffen sein sollte.

 

19.11.19

 

Interessant:

Annet van der Voort: Fotoausstellung. The Wall

Die Überreste des Atlantikwalls an den Küsten von Norwegen, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und den britischen Kanalinseln hat die Fotografin Annet van der Voort in einem über dreijährigen Arbeitsprozess im Bild festgehalten.
Diese sind vom 10. November 2019 bis zum 19. April 2020 im
Deutschen Marinemuseum ausgestellt.

Weitere Informationen Hier

 

26.09.19

in eigener Sache

 

 

Heute ging nach einem leidvollen Kampf gegen eine schlimme Krankheit ein liebevoller Mensch weiter. Ein Mensch, der auch maßgeblich zu diesen Seiten beigetragen hat.

Danke für alles, was Du für uns getan hast.

Jetzt bist Du erlöst und hast Frieden.

Du wirst unvergessen sein.

Holger

 

 

13.09.19

 

Die Entwicklung am T 750 Banter Ruine Wilhelmshaven / nachträglich nun die Fotoserie der Phase 2 - Beseitigung der Zerschellerplatte:

Im Frühjahr 2019 wurde zunächst das Baumwerk um den Bunker gerodet und dann binnen weniger Wochen wider Erwarten die gesamte Zerschellerplatte des T 750 beseitigt. Was das soll, bleibt für uns bis dato unklar.

Wenn Erhalt, dann komplett...

Die Seitenflanken des zukünftigen TWWP-Baues hätte man nicht gründen können in der massiven Betonplatte, die seinerzeit ein Unterschießen des Bunkers durch Großkaliber-Bomben verhindern sollte?

Interessant ist, dass die Zerschellerplatte abgestuft war. Eine Vertiefung der Platte gab es an der Ostwand des Hauptbunkerkörpers ziemlich nördlich und das Gegenstück dazu an der Südwand des Splitterschutzvorbaues im Westbereich. Dies hängt mit dem leicht abschüssigen Gelände zusammen. Daher war der Ostzugang des Südsplitterschutzbaues über eine "Minitreppe" zu begehen.

Wir können nur hoffen, dass die Deckenverstärkung, die vier Wasserspeier und der Lüftungsturm erhalten bleiben. Ansonsten wäre das eine immense Verstümmelung dieses baulichen Zeitzeugen. Und noch einmal: Wenn Erhalt, dann komplett.

Mit Stand 13. September 2019 herrscht Ruhe auf dem Gelände. Hier ist seit Wochen nichts mehr passiert. Wir berichten bei jeder Entwicklung weiter.

Hier

 

04.09.19

 

Heute vor 80 Jahren erlebte Wilhelmshaven den ersten Luftangriff. Einen Tag nach Kriegserklärung der Briten und Franzosen an das Dritte Reich...

...Bereits am 4. September 1939, einen Tag nach der Kriegserklärung britischer und französischer Seite, fand der erste Angriff auf Wilhelmshaven statt. Dabei stürzte ein brennender feindlicher Jagdbomber auf die Deckaufbauten des kleinen Kreuzers Emden, der zu dem Zeitpunkt an der Wiesbadenbrücke (Kohlenzunge) lag. Darauf setzte eine einmalige panikartige Flucht der Bevölkerung aufs Land ein. Sie kehrte jedoch bald wieder zurück und wurde von da ab Schritt für Schritt, Alarm um Alarm auf die Katastrophe vorbereitet, welche in den nächsten Jahren kommen sollte. Von nun an musste sich die Bevölkerung an Verdunklungsverordnungen und Lebensmittelrationierungen gewöhnen. In beinahe sechs darauf folgenden Jahren sollte Wilhelmshaven zu den am meisten durch Luftkriegseinwirkung zerstörten Städten des heutigen Niedersachsens wenn nicht ganz Deutschlands werden... Hier und Hier

Intern / Wilhelmshaven im Luftkrieg / LS-Bunkerbau: Hier

Die Wiesbadenbrücke. Genau hier begann heute vor 80 Jahren der Luftkrieg über Wilhelmshaven...

 

01.09.19

 

Nachdem das Linienschiff "Schleswig-Holstein" am 22. September 1935 den Dienst als Flottenflaggschiff beendet hatte, wurde es ab dem 1. Oktober 1935 der Nordseestation der Marine unterstellt. Auf der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven wurde es zum Schulschiff hergerichtet. Am 1. September 1939 ab 4.45 Uhr feuerte es die schicksalhaften Schüsse auf die Danziger Westerplatte ab, die später als der Beginn des WK 2 in die Geschichte eingehen sollten. Am 18. Dezember 1944 wurde die "Schleswig-Holstein" in Gotenhafen (Gdingen / heute Gdynia) von Bomben schwer beschädigt und sackte auf Grund. Am 25. Januar 1945 wurde das Schiff schließlich offiziell endgültig außer Dienst gestellt.

 

Heute vor 80 Jahren um 4.45 Uhr begann mit den Schüssen der "Schleswig-Holstein" vor der Danziger Westerplatte* ein militärischer Konflikt, der sich nur wenig später zu einem Weltkrieg mit 60 Millionen Toten ausweiten sollte. Hier und Hier

Wir gedenken der Opfer des Zweiten Weltkrieges.

*Hinweis: Der polnische Ort Wielun soll nach unseren Informationen um 5.37 Uhr angegriffen worden sein, die Westerplatte um 4.45 Uhr (bzw. 4.47 Uhr). Es gibt neuerliche Aussagen, Wielun sei bereits um 4.37 Uhr angegriffen worden. Dagegen stehen aber die schriftlichen militärischen Einsatzmeldungen. Unter Vorbehalt zukünftiger Korrektur behalten wir zunächst den oberen Text bei.

Am kommenden Mittwoch den 4. September vor 80 Jahren erlebte Wilhelmshaven den ersten Luftangriff. Einen Tag nach Kriegserklärung der Briten und Franzosen an das Dritte Reich...

...Bereits am 4. September 1939, einen Tag nach der Kriegserklärung britischer und französischer Seite, fand der erste Angriff auf Wilhelmshaven statt. Dabei stürzte ein brennender feindlicher Jagdbomber auf die Deckaufbauten des kleinen Kreuzers Emden, der zu dem Zeitpunkt an der Wiesbadenbrücke (Kohlenzunge) lag. Darauf setzte eine einmalige panikartige Flucht der Bevölkerung aufs Land ein. Sie kehrte jedoch bald wieder zurück und wurde von da ab Schritt für Schritt, Alarm um Alarm auf die Katastrophe vorbereitet, welche in den nächsten Jahren kommen sollte. Von nun an musste sich die Bevölkerung an Verdunklungsverordnungen und Lebensmittelrationierungen gewöhnen. In beinahe sechs darauf folgenden Jahren sollte Wilhelmshaven zu den am meisten durch Luftkriegseinwirkung zerstörten Städten des heutigen Niedersachsens wenn nicht ganz Deutschlands werden... Hier und Hier

Intern / Wilhelmshaven im Luftkrieg / LS-Bunkerbau: Hier

Die Wiesbadenbrücke. Genau hier begann kommenden Mittwoch vor 80 Jahren der Luftkrieg über Wilhelmshaven...

 

26.08.19

 

Festung Grauerort an der Elbe: Diese Splitterschutzzellen am Fort / Festung Grauerort sind augenscheinlich des Wilhelmshavener Typs, wie er auf der Bauwerft produziert und im ganzen Stadtgebiet auf militärischen Liegenschaften aufgestellt wurde. Mit der existenten Zelle im Arsenal Wilhelmshaven sind nach unseren Informationen drei Exemplare deutschlandweit noch vorhanden. Diese beiden hier wurden höchstwahrscheinlich von Wilhelmshaven nach Grauerort "exportiert". Hier

Die Festung Grauerort:

Die teilweise unter Denkmalschutz stehende Festung Grauerort wurde zwischen 1869 und 1879 von Preußen zum Schutz vor feindlichen Schiffen auf der Elbe bei Abbenfleth errichtet. Kampfhandlungen gab es hier jedoch nie. Heute unterhält ein Förderverein die Herrichtung und Wartung der Anlage. Sie ist teilweise Museum und wird auch für Veranstaltungen genutzt. Hier

 

22.08.19

 

Weiter weg: 16 Ringstände (Friesentonnen / Tobrukstände) am Ostedeich von Ahrensflucht, über Oberndorf bis nach Laak. Mindestens ein Siebzehnter existiert noch im Ort Oberndorf auf dem Deich. Es handelt sich hier um eine Hinterlandlinie des nie vollendeten Projektes "Friesenwall" zur Verteidigung der Deutschen Bucht im Falle einer alliierten Invasion. Die Oste sollte dafür als Hindernis gegen die Feindtruppen dienen. Die Stände befinden sich allesamt auf der Deichkrone nach Westen hin eingesetzt. Der seitliche Zugang befand sich östlich ausgerichtet. Die MG-Laufringe aus Stahl sind zumeist entfernt. Es ist davon auszugehen, dass sie seinerzeit in alle Stände eingebaut worden waren. Die Ringstände sind in heutiger Zeit zugeschüttet, wie auch die Gräben zu den seitlichen Einstiegen. Einige der Objekte könnten in der Nachkriegszeit beseitigt worden sein. Hier

 

13.08.19

 

Schaarreihe 75: Nachdem nun längere Zeit Stillstand war, wurde gestern der ehemalige Stallungsbereich des historischen Gebäudes Schaarreihe 75 abgedeckt. Heute erfolgte dann innerhalb weniger Stunden der Abriss des fast kompletten Gebäudes. Morgen wird der Rest abgebrochen. Was mit dem kleinen Bunker auf dem Gelände passiert, ist unklar. Wir bleiben dran.

Hiermit ist eines der ältesten Gebäude von Schaar für immer verschwunden. Es existierte bereits, als an die Stadt Wilhelmshaven noch gar nicht gedacht wurde.

Hier

 

18.06.19

 

Die kommenden Tage wird (nach der Hitzewelle) die komplette Dokumentation zur aktuellen Entwicklung am T 750 Banter Ruine (Beseitigung Zerschellerplatte...) veröffentlicht.

 

18.06.19

 

Hitzefrei!

Wie jedes Jahr:

Hitzefrei! Die nächsten Tage werden laut eindeutiger Prognose zuviel für Bunkerforschung... Deshalb kühlen wir uns erstmal ein wenig ab, bevor es dann weitergeht. Eingehende Nachrichten werden selbstverständlich die nächsten Tage beantwortet.

 

17.06.19

 

Stadtgründung am 17. Juni 1869

150 Jahre Wilhelmshaven. 150 Jahre bewegte Geschichte. Die Stadt überstand jeden Sturm.

Alles Gute Wilhelmshaven für die Zukunft !

 

14.05.19

 

Aurich: Am Schlossplatz 3 Hier und 4 Hier wurden zwei ehemalige verbunkerte LS-Keller nachgewiesen. Ebenso gab es mindestens einen kleinen Rundbunker in Aurich. Dieser stand am Fischteichweg 17, heute Bereich Carolinenhof. Hier

 

12.05.19

 

In eigener Sache - OB-Wahl in Wilhelmshaven 2019: Auch wenn es für mich nicht gereicht hat: Der Versuch war alles. Ich werde 2021 zur Kommunalwahl für den Rat und 2026 wieder als OB kandidieren.

Es war mir eine Ehre, für meine Heimatstadt anzutreten. Holger Raddatz

 

02.04.19

 

- Zu unserer gestrigen Meldung - Obwohl das Wilhelmshavener Rathaus auch heute eventuell mit viel Käse in Verbindung gebracht werden könnte: Das Gebäude besaß keinen verbunkerten LS-Raum mit massiven-Beton-Splitterschutzvorbauten. Die Leser mögen uns den alljährlichen Aprilscherz nicht übel nehmen.

 

01.04.19

 

Heute vor 80 Jahren geschahen auswirkungsreiche Ereignisse in Wilhelmshaven. Zum einen wurde das Schlachtschiff Tirpitz vom Stapel gelassen:

In diesem Bereich der Helling (Foto rechts / sie diente später als Bunker) lag der Bug der Tirpitz bis fast an die Gökerstraße heran. Siehe auch Hier. Weiteres einschneidendes Ereignis war die Drohung der Aufkündigung des Flottenabkommens mit England durch Hitler auf dem Rathausplatz.

Eine seltene Aufnahme des LS-Turmes 2 (West) im Munitions-Artillerie-Depot. Nach einem Luftangriff 1944 ist die umliegende Baustruktur großteilig zerstört. Blick aus Osten. Hier

Ein seltenes, leider etwas unscharfes Foto zeigt das Wilhelmshavener Rathaus in den frühen 1950er Jahren aus Südwesten. Eindeutig zu erkennen sind (mindestens) zwei massive Schutzvorbauten im Erdgeschossbereich. Augenscheinlich befand sich im Krieg ein verbunkerter Luftschutzraum im Rathaus.

Der mit der Materie bewanderte Zeitzeuge Herr Sachschiess (lebt heute in Altenburg) berichtet im Zusammenhang mit dem von ihm freundlicherweise zugestellten Foto: "Ab 1943 brachen im nahen Bunker Arngaststraße, den der Oberbürgermeister W. Müller mit Verwaltungskräften zumeist bei Luftalarm aufsuchte, fast tumultartige Zustände aus: Es ging im wahrsten Sinne um Käse. Während die Bevölkerung mit Lebensmittelkarten zurechtkommen musste, vertilgten die Bediensteten vor Augen der Zivilisten reichhaltige Speisen, darunter auch öfter übel riechenden Käse. Der runde Bunkerturm östlich des Rathauses, der eigens für den Oberbürgermeister errichtet worden war, diente mittlerweile als sicheres Lager für städtische Akten. Daraufhin entschied man sich, einen gepanzerten Schutzraum für die Bediensteten des Rathauses direkt im Gebäude zu schaffen, um Ausschreitungen vorzubeugen. Ab 1946 diente der Raum kurioserweise zunächst als Käselager einer nahen Molkerei. Wohl wegen seines Klimas. Nach 1955 waren die Vorbauten und der Raum dann rückgebaut worden." Wer hat weitere Infos?

 

29.03.19

 

Bremerhaven / Hochbunker Wurster Straße: Abgerissen wurde mittlerweile lediglich das historische Anliegergebäude (ursprünglich Armen- und Waisenhaus / später Marie-von-Seggern-Heim). Der Bunker bleibt, auch im Zuge des Neubaues auf dem Gelände, erhalten. Hier

 

27.03.19

 

An der Straße Beim Pumpwerk, gegenüber Hausnummer 4, existiert eine historische Gebäuderuine, die einen LS-Keller mit Schutzvorbau besitzt. Hier

Vielen Dank an Herrn Bramste für den Hinweis bezüglich des Objektes!

Am alten Rüstringer Deich, ungefähr im Bereich der damaligen Rüstringer Strandhalle - bei den Herzbruchstollen-Standorten "Mausefalle" und Rüstringer Deich (beide wurden in den Deich gebaut) - existieren auf der ehemals seewärtigen Seite Beton-Trümmerstellen, ein Hügel, ein bahnschwellenähnliches massives Betonobjekt (Was ist das? / Wer hat Infos?) und Betonfragmente, die Reste eines zertrümmerten Tobrukstandes darstellen könnten. Hier und Hier

Im alten Neuengrodener Deich, unweit nördlich der ehemaligen "Grodenbatterie", existiert noch heute ein unversehrter Tobrukstand. Er dürfte zum Batteriegelände gehört haben. Hier

Vielen Dank an Herrn Bramste für den Hinweis bezüglich des Objektes!

In der Marineanlage Bordum am Anton-Dohrn-Weg existiert noch immer ein kleiner Rundschutzbau unweit westlich eines Erdschutzraumes. Eventuell existierte hier ein Zusammenhang. Das Bauwerk ist nur vom Deich aus zu sehen und auch nur in der laubfreien Zeit. Hier

Vielen Dank an Herrn Bramste für den Hinweis bezüglich des Objektes!

 

02.03.19

 

Wieder einmal - Ein Stück Stadtgeschichte verschwindet:

Eines der ältesten Gebäude von Schaar, der historische Hof Schaarreihe 75 wird bald abgebrochen. Dies wurde uns heute durch einen Anwohner bestätigt. Das Baumwerk im Garten wurde bereits großteilig beseitigt und zurückgeschnitten. Auf dem Grundstück befindet sich bekanntlich ein Kleinbunker, der dann ebenfalls vom Abriss bedroht wäre. Wir bleiben dran. Hier

 

15.02.19

 

In Schmidtshörn nahe Crildumersiel wurde im Bereich Schmidtshörn 5 heute ein kleiner überschütteter Erdschutzraum entdeckt. Die Anlage ist eventuell teilgesprengt. Hier

In Abens nahe Burhafe wurde an der Straße Abens 12 ein kleiner Röhren-Erdbunker entdeckt. Dieser ist zumindest in der vegetationsreichen Zeit fast nicht erkennbar, genau wie das vorherige Objekt. Hier

Wittmund: Dieser massive Rundbunker an der Mühlenstraße 26 (teilweise auf Nr. 24) wurde an einem mittlerweile abgerissenen Gehöftgebäude in Wittmunds Innenstadt erbaut. Hier sollen im Krieg hochrangige Personen gewohnt haben. Dies soll ein Grund für die Errichtung des Bunkers gewesen sein, der laut Anwohneraussage "erst spät hochgezogen" wurde. Ein weiterer Schutzbau dieser Art befand sich am alten Krankenhaus. Weitere der Objekte wurden im Bereich Ardorf errichtet.

Vielen Dank an den freundlichen Anwohner für die Informationen! Hier

Ähnlichkeit durchaus vorhanden: Normbunker der Organisation Todt (ohne Notausgangsvorbau)

 

12.02.19

 

Umgebauter (Reichspost-)LS-Bunker Hamburger Straße: Seit Anfang 2019 wird der Luftschutzturm kernsaniert. Neue Balkone werden an der Ost- Süd- und Westwand installiert. Hier

 

28.01.19

 

Einer der beiden Bunker am Eingang vom Fort Mariensiel: Nach dem Krieg wurde der Bunker von innen gesprengt. Teile der in zwei Schichten gegossenen Decke wurden dabei zerstört und der Oberbereich fast bogenförmig durch die Detonation nach oben / außen gedrückt. Das Bauwerk besitzt zwei Eingänge. Am 27. Januar 2019 konnte das Innere besichtigt werden. Vielen Dank an Frau Schmidt für die freundliche Begehungserlaubnis! Hier

 

24.01.19

 

Eines der ältesten Gebäude von Schaar, der historische Hof Schaarreihe 75 wird eventuell abgebrochen. Auf dem Grundstück befindet sich bekanntlich ein Kleinbunker, der dann ebenfalls vom Abriss bedroht wäre. Wir bleiben dran. Hier

 

18.01.19

 

Bremen: Aufnahmen der Hochbunker Poggenburg Ecke Borsteler Straße und Amsener Straße in HB-Osterholz konnten zugefügt werden. Hier

Vielen Dank an Herrn H.-W. Ellerbrock für die Bilder!

 

16.01.19

 

Interessant - Hier war der Wilhelmshavener Zivilschutz: Am Behelfsbunker Banter Weg / Peterstraße war im dortigen Gebäude bis kurz nach der Jahrtausendwende der Wilhelmshavener Zivilschutz / Katastrophenschutz ansässig. Der nahe Hochbunker Genossenschaftsstraße wurde zeitweise für Übungen genutzt. Bemerkenswert ist die Haube auf dem Schornstein. Eventuell stammt diese von einer Sirene (jedoch wohl nicht vom Typ E57). Das Gebäude samt Behelfs-Schutzbau wurde 2005 abgerissen. Heute ist hier ein Supermarkt samt Parkplatz. Hier

Bisher unveröffentlichte Bilder vom Teilabriss des Schleusentorbunkers 4 der ehemaligen 3. Einfahrt im Jahre 1999: Hier

Bisher unveröffentlichte Bilder vom Schleusentorbunker 6 aus dem gleichen Jahre: Hier

Vielen Dank an Herrn Klose für das Bildmaterial!

 

15.01.19

 

Weiter weg: Kurz vor Jahreswechsel konnten in Hannover die Hochbunker Bömelburgstraße und Hagenbleckstraße fotografiert werden. Zudem wurden die LS-Türme Friedrich-Ebert-Platz und Deisterplatz abgelichtet. Fotos: Hier

 

Weiter weg: Kurz vor Jahreswechsel konnte am gleichen Tage der Hochbunker in Braunschweig-Kralenriede am Erikaweg besucht werden. Fotos: Hier

 

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