Aktualisierungen Bunker in Wilhelmshaven und Umkreis 2012

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Ältere Verweise und Informationen in den Aktualisierungen vergangener Jahre können eventuell teilweise verwaist, beziehungsweise nicht mehr dem aktuellen Forschungsstand entsprechend sein. Um die Entwicklung dieser Seiten unverfälscht wiederzugeben, sind in den vergangenen Aktualisierungsseiten sämtliche Texte inhaltlich (auch wenn sie mittlerweile oft überholt sind und manches "zum Schmunzeln" ist) unverändert beibehalten worden.

 

- Besuchen Sie auch den "Bunker-WHV-Onlineshop"! Hier

 

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Weisen Sie uns bitte darauf hin. Vielen Dank!

 

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WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG!

Es werden dringend noch Seitennahaufnahmen der Truppenmannschaftsbunker 750:

Oxhöft Ost in Gdingen, in Pillau (am wichtigsten) und Königsberg gesucht!

Zudem werden Aufnahmen des vierten Gdingener T 750 zwischen Hafeneinschnitt VI und VII gesucht! Bis jetzt ist leider keinerlei Bild des früh nach dem Krieg gesprengten und nicht vollendeten Bunkers bekannt.

Auch werden Aufnahmen des fünften Gdingener T 750 südlich des Sportplatzes vom Marinestützpunkt Oxhöft gesucht! Der Bunker wurde nicht vollendet und wohl nicht weiter als im Erdgeschossbereich realisiert.

Alle Einsender werden selbstverständlich in der Schwesterseite www.truppenmannschaftsbunker.de erwähnt!

WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG!

 

 

In unregelmäßigem Abstand:

Das Bunker-WHV-Rätsel

Welcher Bunker ist das?
13.02.11 / Laufzeit bis 06.03.11

Kommentare: 0

Lösung: Blick in einen Schacht des Lüftungsturmes vom Tiefbunker Banter Markt.

Der Gewinner dieses Rätsels:

Keiner

Vorschläge schicken: Hier

Fortsetzung demnächst

Historie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Facebook"

Bunker in Wilhelmshaven bei "Facebook":

Umfragen

Erhalt der ehemaligen Truppenbunker Banter Kaserne
Auf jeden Fall !
Wenn es eine zukünftige Bebauung zulässt, dann schon...
Nicht unbedingt
Weg damit !
Beseitigt erstmal die Blaualgen im Banter See !
Ich weiss nicht...
Auswertung

Die Umfrage läuft auf unbestimmte Zeit.

Erhalt der Südzentrale
Auf jeden Fall !
Nicht unbedingt
Ein Abriss lässt sich wohl nicht vermeiden...
Weg damit !
Was der Krieg verschonte, wird heute willkürlich geplättet !
Ich weiss nicht...
Auswertung

Die Umfrage läuft auf unbestimmte Zeit.

 

Südzentrale Wilhelmshaven - Akut vom Abriss bedroht!

Alle Geschichtsinteressierten sollten sich zusammentun...

...GEGEN einen Abriss der Südzentrale!

Noch ist alles möglich - auch eine Sanierung...

Südzentrale Wilhelmshaven - Akut vom Abriss bedroht!

Alle Geschichtsinteressierten sollten sich zusammentun...

...GEGEN einen Abriss der Südzentrale!

 

WICHTIG

 

WICHTIG

Erhalt der Truppenbunker 750 Hannoversche Straße

Das Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven

Die hiesige Tagespresse berichtete in der dritten Kalenderwoche 2012 über Pläne eines Investors, im Bereich der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven, genauer südlich der Straße, eine riesige Halle für Windkrafträderfundamente, so genannte "Tripoden", errichten zu wollen. Aus gut unterrichteten Quellen erfuhren wir nun, dass der Bau alsbald beginnen soll.

Die Tage der beiden dortigen Truppenmannschaftsbunker 750 aus dem Jahre 1943 sind wohl endgültig gezählt.

Am 26. Januar 2012 fuhren wir zu den Bunkern und entdeckten vermutlich erste vorbereitende Aktivitäten. Das versumpfte Gebiet um Bunker 1 / West wurde mit Drainagekanälen versehen, genau wie der Bereich des Schotterweges südlich der Bunker. Vermutlich soll das Gelände entwässert werden, damit die Abrissmaschinerie tragfähigen Grund hat. Tragfähige Gründe eines Abrisses der historischen ehemaligen Truppenbunker können wir allerdings nicht erkennen.

Warum die Bunker, die direkt an der Straße stehen, einen Hallenbau stören, verstehen wir nicht. Die Halle selbst soll zudem wohl östlich der Bunker gebaut werden... Wir, die wir uns als "Archäologen" bezüglich der Bunkerthematik fühlen, bedauern die neuerlichen Nachrichten sehr.

Wir empfehlen jedem Bunkerinteressierten, schnell noch einmal die beiden historischen Marinebauwerke hier in Wilhelmshaven aufzusuchen und so viel Bildmaterial wie möglich anzufertigen, bevor der Abbruch beginnt.

Wir werden über alle Ereignisse diesbezüglich ausführlich und zeitnah berichten und uns im Abrissfall mit Kommentaren zu der ganzen Aktion nicht zurückhalten. Hier

Die aktuelle Dokumentation, alle Neuigkeiten und Reaktionen sind auch über

www.erhalt-der-jachmannbunker.de

abrufbar.

 

"Facebook"

Für den Erhalt der Jachmannbunker bei "Facebook":

WICHTIG

 

WICHTIG

 

Bunker soll gerettet werden! Wer kann helfen?

Wie Sie gelesen haben, ist die Umbettung des Tobrukstandes aus Aurich zum Bunkermuseum Wilhelmshaven leider gescheitert.

Das Bunkermuseum möchte nun einen Verein gründen, den

Förderverein Bunkermuseum Wilhelmshaven e.V..

Ziel dieses Vereines soll der Erhalt von kleinen Schutzbauwerken, wie dem Tobrukstand, die weitere Aufstellung solcher Objekte auf dem Museumsgelände, sowie der Unterhalt des Museums sein.

Es werden Bunkerfreunde für den neu zu gründenden Verein gesucht.

Interessierte und Hilfswilllige bezüglich der Vereinsgründung melden sich bitte bei

H. Hiebner, Bunker-Museum Minsener Oog 1A, 26384 Wilhelmshaven, Tel.: 04421/367908, Mail: hhiebnerATyahoo.de, oder

H. Raddatz, Mail: stroboforce.2000ATfreenet.de

Danke für Ihre Hilfe!

Die Internetseite des Bunkermuseums Wilhelmshaven

 

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Soweit möglich werden derzeit die Aufnahmen der gelisteten LS-Anlagen nach und nach durch qualitativ höherwertige Bilder ergänzt. Die alten Aufnahmen werden in den einzelnen Objektvorstellungsseiten der Galerien und der Tabellen weiterhin veröffentlicht bleiben.

 

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Aufgrund einer Adresszeilenänderung funktionieren einige Verweise zu "Virtual Earth" (jetzt "maps.live" / "bing" genannt...) momentan eventuell nicht. Es handelt sich dabei zumeist um die Vogelperspektivenfotos der einzelnen Bunkeranlagen. Der Großteil der Verweise wurde aber bereits repariert. Wir arbeiten an einer Lösung des Problems. Weiterhin sind diejenigen Bildverweise von Objekten, die direkt auf Militärstandorten liegen und sich nahe an Militärstandorten befinden (hier größtenteils), leider seit 01/12 verpixelt.

 

13.05.12

 

Schule Neuende: Nachdem vor einiger Zeit bekannt wurde, dass das Gebäude glücklicherweise weniger stark verändert werden soll als zunächst geplant, begannen nun Anfang Mai die Entkernungs- und Sanierungsarbeiten. Hier

 

08.05.12

 

Fotos der bereits am 18. April erfolgten Begehung des Hochbunkers Westbahnhof wurden eingefügt: Zu bemerken ist, dass die Aufnahmen einige Zeit nach der Entfernung des Bunkerinventars entstanden. Ursprünglich war der komplett für den Zivilschutz hergerichtete Hochbunker Westbahnhof mit einer Menge an Installation und Inventar, wie Dieselaggregaten, Filtern, Sitzbänken usw. versehen. Im Rahmen der Rückgabe an die BIMA und der damit verbundenen Weiterveräußerung wurde ein Großteil demontiert... Um 17.55 Uhr fand im Rahmen der Begehung eine eindrucksvolle Probe der auf dem Dach befindlichen E57-Sirene statt. Im Inneren, genauer im EG, von wo aus sie aktiviert werden kann, war kaum etwas durch die dicken Bunkerdecken hörbar... Hier

Vielen Dank an Herrn Gese für die Ermöglichung dieser interessanten Begehung!

Aufgrund der 200 Bilddateien ist zum Betrachten unbedingt eine DSL-Verbindung notwendig!

 

28.04.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Gestern wurde in der Wilhelmshavener Zeitung auf eine öffentliche Ausschreibung bezüglich des geplanten Abrisses hingewiesen.

- 27. April 2012

...auf www.truppenmannschaftsbunker.de

 

27.04.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Heute fand an der Hannoverschen Straße eine Bunkerführung mit dem Eigentümer, der Firma Niedersachsenports, statt. Man interessierte sich für unsere Erläuterungen über den Aufbau und die Geschichte der T 750 und es wurde sehr verständnisvoll auf unser Anliegen für den Erhalt reagiert. Die mittlerweile wieder versiegelten Bunkertüren wurden für die Führung kurzerhand extra "geknackt". Zudem haben wir die Gelegenheit genutzt und wie auf www.erhalt-der-jachmannbunker.de versprochen nun heute der N-Ports-Geschäftsführung sämtliche auf der Seite eingetragene Mitteilungen unserer Leser für die Bewahrung der Bunker übergeben. Auch wenn es fast hoffnungslos ist: Die Verantwortlichen halten jetzt Ihre Pro-Äußerungen in den Händen, liebe Interessierte. An Sie alle auch noch einmal ein Dankeschön für die Beteiligung und die Fürsprache. Nach circa 2 Stunden endete die Führung. Bunker Ost soll im August entfernt sein, Bunker West im September... Die Zerschellerplatten und Fundamente sollen erhalten bleiben...

- 27. April 2012

...auf www.truppenmannschaftsbunker.de

 

26.04.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Heute wurden an beiden T 750 von der Südseite aus die Schneisen für die Abrissmaschinerie in den Boden geschlagen. Dabei trat an vielen Stellen das noch immer vorhandene Fundament der Ende der 1970er Jahre abgerissenen Tausendmannkaserne (Jachmannkaserne) wieder ans Tageslicht! Ganze intakte Fundamentbereiche sind zu sehen. Die Tage der Truppenbunker aber sind gezählt. Gibt es noch eine kleine Restchance für den Erhalt oder gleitet die Dokumentation der Dinge nun in eine Abrisschronik über?

- 26. April 2012

...auf www.truppenmannschaftsbunker.de

 

25.04.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Nach neuesten Informationen soll planmäßig Bunker Ost bereits im Juli entfernt sein (!), da zu der Zeit mit dem Hallenneubau begonnen werden soll... Wider Erwarten soll die Nordwestecke der Halle nun doch in den Bereich des Ost-T 750 hineinverlaufen, deshalb jetzt wohl die "Eile" beim Abrissvorhaben. Bunker West soll bis August entfernt sein (!). Frage: Wann beginnt dann wohl der Abriss? Die beiden Bunker sind nicht ohne Probleme innerhalb von vier, fünf Wochen zu entfernen... Weiterhin sollen die Zerschellerplatten und Fundamente nun doch erhalten bleiben. Das würden dann bis in die fernere Zukunft die letzten Reste der Truppenbunker sein. Tatsache ist, dass der Abriss schleunigst beginnen müsste, damit die gesteckten Zeitziele auch nur ansatzmäßig einzuhalten sind. Am morgigen Donnerstag, 26. April, sollen südlich der Bunker die Bodenverhältnisse für die Aufstellung der Abrissmaschinerie vorbereitet werden. Zudem ist für morgen der Kampfmittelräumdienst bestellt...

Der Vertrag bezüglich der Errichtung der Offshore-Fertigungsanlagen wurde nun in Hannover unterzeichnet ("Jade-Werke"). Ein Artikel dazu ist heute in der Wilhelmshavener Zeitung zu lesen. Im Internet hier. In der Analogausgabe findet sich auf Seite 3 ein Luftbild, das T 750 Ost zeigt. Darunter der Hinweis: "Der Bunker wird demnächst abgerissen."...

 

19.04.12

 

Ehemalige Banter Kaserne: Wie heute bekannt wurde, ist das für den 2. Juni 2012 geplante Konzert auf dem Areal der Banter Kaserne mangels Vorverkaufserfolg abgesagt worden. Daher leider kein Dienst der beiden ehemaligen Truppenbunker als markante Kulisse für diese (nun nicht mehr stattfindende) Veranstaltung.

 

14.04.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Am Mittwoch, 11.04.12, wurde eine Kernbohrung mitten durch die Dachmitte von T 750 2 / Ost geführt. Die 3,75 Meter-Abschlussdecke wurde durchdrungen. Wie erwartet ist die 1,00 Meter dicke Deckenverstärkung unbewehrt. Die darunter liegenden 2,50 Meter der ursprünglichen Decke bestehen aus mindestens 14 Stahlbewehrungslagen (!). Der T 750 kann ab jetzt als entfestigt bezeichnet werden. Am Donnerstag, 12.04.12, wurde eine Kernbohrung an die gleiche Stelle des West-T 750 gesetzt. Sie schlug fehl, da im Bereich des Beginnes der Urspungsdecke ein Holzstück (!), das wohl während des Gießens der Verstärkung auf dem „Altdach“ „gestrandet“ ist, liegt. Die Bohrmaschine kann durch härtestes Gestein dringen, schlägt aber bei Materialien wie Holz den Rückzug ein. Daher befinden sich auf Bunker West nun dachmittig zwei Bohrungen, die ineinander übergehen. Am 13.04.12 wurde die zweite Bohrung durchgeführt. Auch Bunker West ist jetzt entfestigt. Die Firma, die auf den Auftrag zum Abriss hofft, teilte mit, dass der Abriss Mitte August beginnt und beide Bunker zeitgleich in insgesamt 2 Monaten abgebrochen werden sollen (…). Das Trafohaus an der Nordwand von Bunker West soll aber bestehen bleiben (!). Darunter befindet sich die Zerschellerplatte des Bunkers. Das Ergebnis dürfte interessant werden. Vielleicht ist dieser Bereich dann einmal unter dem Trafohaus das letzte Überbleibsel von T 750 West. Der Abriss selbst soll so erfolgen: In einem Diamantsägeverfahren sollen die Vorder- und Rückwände von oben bis unten vom Bunkerkörper aus durchschnitten werden, nach vorne gezogen und zerkleinert werden. Dann soll die Decke in sich zusammenstürzen und das Bauwerk hat keine Struktur mehr... Dies gilt für beide Bunker. Sozusagen der gleiche Effekt wie bei den Nachkriegssprengungen der Truppenbunker. Wir bedauern die Entwicklung der Dinge sehr, denn durch die Kernbohrungen ist ein Abriss leider leider sehr sehr wahrscheinlich… Sind Sie gegen einen Abriss? Dann kommentieren Sie bitte.

- 13. April 2012 / Scharnhorst und Gneisenau

- 13. April 2012 / Kernbohrungen

- 13. April 2012 / Auf dem Lüftungsturm T 750 1

- 13. April 2012 / Dachbegehung T 750 2

...auf www.truppenmannschaftsbunker.de

 

11.04.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Seit heute sollen nach Hinweisen Kernbohrungen auf dem Dach des T 750 2 stattfinden. Anscheinend soll die Güte des Betons und die Stärke der Bewehrung ermittelt werden. Ein bedauerliches Vorzeichen von dem was wohl kommt. Bis spätestens zum Wochenende werden wir diesbezüglich ausführlich vom Dachbereich des T 750 2 berichten.

 

10.04.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Mittlerweile wurden fast alle historischen Schriften in den Bunkern übermalt. Klasse. Vielen Dank!

 

08.04.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Das gefällte Baumwerk ist abgefahren und teilweise bereits vor Ort geschreddert worden. Fotos vom 31. März, 4. April und 6. April auf www.truppenmannschaftsbunker.de.

 

07.04.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

T 750 2 Hannoversche Straße Wilhelmshaven: 1 zu 1 wurde die zerstörte Windrose im Bunker vor Ort von einem beherzten Interessierten nachgemalt. Danke! Hier

 

05.04.12

 

Wir wünschen allen frohe, ruhige Osterfeiertage und ein entspanntes, verlängertes Wochenende!

Neues aus Abrisshaven. - So sieht es heute aus im Bereich Bismarckstraße 214 im Sedan. Nichts mehr übrig vom Charakter des historischen Gebäudes. Ob nun Abriss oder Umbau, die ursprüngliche Erscheinung ist so oder so hin. Schade.

 

02.04.12

 

Obwohl es absolut denkbar ist, dass östlich der beiden T 750 an der heutigen Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven ein weiterer Bunker dieser Art geplant war, ist es jedoch dort nie zu einer Bauausführung eines dritten Bunkers gekommen. Die Leser mögen uns diesen kleinen Aprilscherz bitte verzeihen.;-)

 

01.04.12

 

Wir beschäftigen uns bekanntlich seit geraumer Zeit mit den Truppenmannschaftsbunkern der Kriegsmarine, darunter auch intensiv mit den beiden Objekten an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven. Deren Abriss scheint leider kurz bevorzustehen, auch unsere Schreiben an den chinesischen Investor nützten anscheinend nicht, um den Abbruch zu verhindern. Das ist jedoch eine andere Sache, denn nach aktueller Sichtung alter Luftbilder vom Kriegsende 1945 ist eine scheinbar "normale" Luftaufnahme jetzt zu einer "kleinen Sensation" geworden. Das Bild, wir kennen es lange Zeit bereits und haben es oft angeschaut (manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...), zeigt östlich der beiden T 750 an der damaligen Ostfriesenstraße (heutige Hannoversche Straße) einen dritten Truppenmannschaftsbunker, der gerade im Bereich der Ebene 1 vollendet war und dessen Bau anscheinend aufgegeben wurde. Der Dietel-Turm, die beiden vorhandenen T 750 und der LS-Turm südlich der Tausendmannkaserne reichten anscheinend nicht aus, daher wurde wohl der Bau eines T 750 3 begonnen. Wahrscheinlich führte Materialknappheit zu einem Baustopp. Wann der Stopp erfolgte, ist unklar. Klar ist jedoch, dass die Bauruine bald nach dem Krieg beseitigt wurde. Wir aktualisieren in den nächsten Tagen alle Listen diesbezüglich und bitten Sie recht herzlich um Informationen über diesen begonnenen Truppenbunker, welcher für unsere Recherche durchaus sensationell ist. Danke.

 

29.03.12

 

Kiel: Einige Luftschutzanlagenfotos unseres Kiel-Besuches vom 27.03.12 wurden eingefügt. Hier

 

Bunker soll gerettet werden! Wer kann helfen?

Wie Sie gelesen haben, ist die Umbettung des Tobrukstandes aus Aurich zum Bunkermuseum Wilhelmshaven leider gescheitert.

Das Bunkermuseum möchte nun einen Verein gründen, den

Förderverein Bunkermuseum Wilhelmshaven e.V..

Ziel dieses Vereines soll der Erhalt von kleinen Schutzbauwerken, wie dem Tobrukstand, die weitere Aufstellung solcher Objekte auf dem Museumsgelände, sowie der Unterhalt des Museums sein.

Es werden Bunkerfreunde für den neu zu gründenden Verein gesucht.

Interessierte und Hilfswilllige bezüglich der Vereinsgründung melden sich bitte bei

H. Hiebner, Bunker-Museum Minsener Oog 1A, 26384 Wilhelmshaven, Tel.: 04421/367908, Mail: hhiebnerATyahoo.de, oder

H. Raddatz, Mail: stroboforce.2000ATfreenet.de

Danke für Ihre Hilfe!

Die Internetseite des Bunkermuseums Wilhelmshaven

 

27.03.12

 

Aktuell: DIE UMBETTUNG WURDE AUFGRUND WIDRIGER EXTERNER EREIGNISSE LEIDER VERSCHOBEN / wir berichten, sobald sie stattfindet.

Heute gegen 15 Uhr wird der Tobrukstand aus Aurich in Wilhelmshaven am Bunkermuseum aufgestellt (Minsener Oog 1A). Zuschauer sind willkommen. Hier Ein ausführlicher Bericht folgt im Laufe des Tages.

Die Seite über die Umbettung: Hier

Im Garten des Wohnhauses Nr. 26 der heutigen Marco-Polo-Straße im jetzigen Maadebogen befindet sich geringfügig unter Erdgleiche wohl das vollständige Fundament eines Kleinbunkers, siehe 1945er Luftbild oben. Der Bunker befand sich nördlich des ehemaligen Kriegsmarine-Fahrerlagers. Aufgrund des ersichtlichen abgeschrägten Fundamentbereiches und der kubischen Form des Bunkers auf dem Luftbild liegt der Verdacht nahe, dass es sich hier um einen Regelbau handelte, wie er ab 1944 zur Verteidigung der Deutschen Bucht mehrfach auch im friesischen Bereich errichtet wurde. Das abgeschrägte Fundament, bzw. der abgeschrägte Sockelbereich ist auch bei anderen Regelbauten in Wilhelmshaven realisiert worden, wie beim Bunker (wohl ein FL 354 / FL 354A) der Westwerft. Aufgrund des kubischen Erscheinungsbildes des Kleinbunkers im heutigen Maadebogen kommt nur der Maschinenkleinstunterstand M 283 infrage, da dieser im Wilhelmshavener Bereich errichtet werden sollte. Bis jetzt wurde noch keiner der Bunker als realisiert nachgewiesen. Andere im Bereich der Stadt geplante und errichtete Regelbauten weisen keine kubische Form (in der Größe) auf, wie sie dieser Bunker zweifelsohne hatte. Wenn es also ein M 283 war, dann muss er im Zusammenhang mit dem Lager gestanden haben. Der ersichtliche Sockelbereich / Fundamentbereich zeigt eine horizontale Fläche auf, die im Zickzack nach unten wegknickt, gefolgt von einer etwa in 45 Grad Gefälle liegenden Betonfläche, die in etwa 80 cm Tiefe wiederum nach unten wegknickt. Wer hat Informationen über den Bunker, der wohl bald nach dem Krieg gesprengt und bis auf die Fundamentplatte beseitigt wurde? Trümmer befinden sich noch immer neben der Platte, drei Stücke wurden geborgen. Wir danken Herrn Salzbrunn für die Besichtigungsermöglichung. Hier

 

26.03.12

 

Am morgigen Dienstag, 27.03.12 gegen 15 Uhr wird der Tobrukstand aus Aurich in Wilhelmshaven am Bunkermuseum aufgestellt (Minsener Oog 1A). Zuschauer sind willkommen. Hier Ein weiterer Bericht folgt im Laufe des morgigen Tages.

Die Seite über die Umbettung: Hier

 

24.03.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Das gefällte Baumwerk wird nun abgefahren. Der Bereich ist mittlerweile vermessen worden. Fotos vom 22. März auf www.truppenmannschaftsbunker.de: Hier

Wer hat die Windrose im T 750 2 Hannoversche Straße gemalt? Anfrage heute in der Wilhelmshavener Zeitung: Hier. Haben Sie Informationen darüber, dann kontaktieren Sie uns bitte. Danke

 

20.03.12

 

Neues aus Abrisshaven. - Wieder interessante Aktivitäten in Wilhelmshaven: Zur Zeit wird das gesamte Dach des letzten von ehemals drei baugleichen, aneinanderliegenden historischen Gebäuden im Sedan an der Bismarckstraße 214 abgebrochen. Es bleibt zu hoffen, dass es sich hierbei lediglich um eine Kernsanierung handelt. Möglich ist aber auch, dass in den nächsten Tagen das Gebäude bereits Geschichte ist.

 

19.03.12

 

Ein Artikel in der "Guten Morgen Sonntag" vom 18.03.12 zum geplanten Konzert auf dem Areal der Banter Kaserne in Wilhelmshaven am 2. Juni. Auch die beiden dortigen Truppenmannschaftsbunker 750 werden erwähnt. So wünschen wir uns das: Integrieren statt eliminieren. Auf www.truppenmannschaftsbunker.de: Hier

 

17.03.12

 

Der Tobrukstand aus Aurich soll im Frühjahr nach Wilhelmshaven verbracht werden. Erste Maßnahmen zur geplanten Umbettung am Bunkermuseum Wilhelmshaven wurden durchgeführt. Der zukünftige Standort des Tobrukstandes wurde vorbereitet. Hier

 

16.03.12

 

Im Rahmen der heutigen Begehung des Luftschutzturmes Bentinckstraße konnten diverse Innenaufnahmen angefertigt werden. Vielen Dank an Herrn Müller für die freundliche Begehungsermöglichung und an die BIMA Wilhelmshaven für die Vermittlung! Hier

Zum zügigen Betrachten wird eine DSL-Verbindung empfohlen!

 

13.03.12

 

Im Rahmen der heutigen Begehung des Hochbunkers Kreuzstraße wurden aktuelle Innenaufnahmen angefertigt. Vielen Dank an den Malteser-Hilfsdienst für die freundliche Begehungsermöglichung! Hier

Zum zügigen Betrachten wird eine DSL-Verbindung empfohlen!

 

05.03.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Noch einmal wurden Bilder angefertigt (04.03.12). Damit endet die Bildreihe. Die Fortsetzung erfolgt bei Abrissbeginn bzw. unmittelbaren Abrissvorbereitungen. Natürlich ist immer noch Hoffnung auf eine Vermeidung des Abrisses vorhanden... Hier

 

03.03.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Heute erschien in der Wilhelmshavener Zeitung ein Artikel zu den Bunkern, der den Bürgern noch einmal verdeutlichen soll, was das für Bauwerke sind: Hier Der Artikel bei WZonline.de: Hier

 

02.03.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Einige Aufnahmen vom heutigen Tage wurden zugefügt. Hier

Das Baumwerk um die Bunker herum wurde seit Montag, 27.02.12 gefällt. Damit scheint der Abriss unmittelbar bevorzustehen. Hier

Im Rahmen unserer Frieslandtour vom letzten Sonntag, 26.02.12, konnten diverse Neuaufnahmen und auch Bilder bisher noch unbekannt gewesener LS-Anlagen eingefügt werden. Es handelt sich unter anderem um die Trümmer des verbunkerten Fundamentes vom ehemaligen Scheinwerferstand 95 Etzel, um einen Tobrukstand in Friedeburg südlich von "Zwischen den Wällen", um einen Erdbunker in Strudden, um einen Beobachtungskubus (eventuell "Kabelbrunnen") beim Staatsforst Hopels, um Bunkerreste im Bereich Friedeburg / Schwarzer Berg, um diverse Relikte des ehemaligen Einsatzhafens Marx und um wenige Reste des ehemaligen Marinesperrzeugamtes / Munitionsdepots Schweinebrück. Unser herzlicher Dank geht an Herrn W. Remmers für die umfangreichen Informationen und die fachkundige Hilfe!

 

28.02.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Es ist nun leider soweit. Viel früher, als erwartet. Das Baumwerk um beide T 750-Bunker an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven wird seit gestern gefällt. Fotos folgen morgen.:-( Hier

www.erhalt-der-jachmannbunker.de

 

25.02.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Heute auf WZ-Online der Bericht zu den Gesprächen bezüglich der Tripodenproduktion. In der Printausgabe ist eine Bildmontage veröffentlicht worden, die die geplante Halle zeigt. Diese Halle steht aber ÖSTLICH der jetzigen Bunkerstandorte. WARUM SOLLEN DANN DIE BUNKER ABGERISSEN WERDEN?

Der Online-Artikel Hier

Weiterhin habe ich heute die Geschäftsebene des chinesischen Investors sachlich angeschrieben wegen der Dinge. Ich hoffe, der Investor versteht, was ich meine. Es ist zu bemerken, dass bereits ein sachliches Telefongespräch mit der Niederlassungsleitung von Niedersachsenports stattgefunden hat, das ich als sehr angenehm und von Seiten der N-Ports durchaus verständnisvoll empfand. Man versteht wohl, dass sich Menschen dafür einsetzen, mehr hinter den beiden Bunkern zu sehen, als "Schandflecke", da sie als mahnende Zeitzeugen Geschichte erzählen und nicht zuletzt viele Menschenleben retteten. Ich verstehe auch, dass durch den Bau der "Offshore-Halle" wohl um die 250 neue Arbeitsplätze entstehen. Ist es aber denn nicht möglich, einen Kompromiss zu finden, erst recht, da die Montage, die heute in der WZ veröffentlicht wurde, den eigentlichen Hallenstandort östlich der Bunker zeigt? Es würden nicht gerade geringe Kosten für einen Abriss gespart werden. Die Zeitzeugen blieben erhalten, sie könnten angemalt, umkleidet, umbaut und überbaut werden, - doch bitte erhaltet diese Mahnmale und Baudenkmale. Hier H. Raddatz

 

24.02.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Die aktuelle Dokumentation, alle Neuigkeiten und Reaktionen sind ab heute auch über

www.erhalt-der-jachmannbunker.de

abrufbar.

"Die Jade Werke GmbH plant sich im Nordhafen von Wilhelmshaven anzusiedeln. Dort sollen Offshore Fundamente montiert und von dort aus zu den Offshore Windparks transportiert werden. Das 50 Millionen Euro schwere Projekt ist am Nachmittag offiziell im Rathaus vorgestellt worden. Baubeginn der Fertigungshalle ist im Sommer des Jahres. Im Herbst kommenden Jahres soll dann der Betrieb aufgenommen werden. Die Jade Werke GmbH ist eine 100% Tochter der chinesischen Jiangsu Hantong Heavy Industry Group. Wilhelmshaven biete aufgrund seiner Lage an der Küste gute Bedingungen, hieß es zum Vorhaben weiter. Oberbürgermeister Andreas Wagner rechnet mit 250 Arbeitsplätzen." Quelle: Radio Jade / 24.02.12 Hier

Meldung dazu auf radiobremen.de

Das bedeutet: Die Bunker sind im Sommer bereits Geschichte, wenn dann Baubeginn der Halle ist. Die Tage der Relikte sind gezählt.

 

21.02.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Auf www.truppenmannschaftsbunker.de: Bilder der Begehung vom Truppenmannschaftsbunker 750 1 Hannoversche Straße am 16.-17. Februar wurden eingefügt. Unser Dank an Niedersachsenports für die freundliche Begehungsermöglichung! Hier

Zum Betrachten DSL-Verbindung notwendig!

Auf www.truppenmannschaftsbunker.de: Bilder der Begehung vom Truppenmannschaftsbunker 750 2 Hannoversche Straße am 16.-17. Februar wurden eingefügt. Unser Dank an Niedersachsenports für die freundliche Begehungsermöglichung! Hier

Zum Betrachten DSL-Verbindung notwendig!

 

20.02.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

LS-Mauerwerk-Rundturm Ziegelstraße: Ende 2011 wurde der gesamte Dachsimsbereich saniert. Das Dach selbst wurde abgedichtet und das Efeu an den Wänden ist im Dachbereich entfernt worden. Der Bunker sieht wieder fast aus "wie neu". Hier

 

16.02.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Auf www.truppenmannschaftsbunker.de: Bilder der heutigen Begehung des Daches vom T 750 1 Hannoversche Straße wurden eingefügt. Unser Dank an Niedersachsenports für die freundliche Begehungsermöglichung! Hier

Zum Betrachten DSL-Verbindung notwendig!

 

14.02.12

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Nach einem gestrigen Telefonat mit der Niederlassungsleitung des Eigentümers der beiden T 750 ist klar: Der Abriss ist beschlossene Sache. Ob im April der Abbruch beginnt, ist noch nicht klar. Es gab zunächst durchaus ernste Überlegungen, die Bunker in die geplante neue Halle zu integrieren, was jedoch wohl nicht möglich ist... Hier

 

11.02.12

 

Heute feiert die finnische Spielfilmkomödie Iron Sky auf der Berlinale Weltpremiere. Dreharbeiten fanden unter anderem im Werftbunker / Truppenmannschaftsbunker-ähnliche Werkluftschutzvariante Opel Rüsselsheim Ost statt. Regulärer Deutschland-Start des sehenswerten Filmes ist am 5. April. Hier

 

 

10.02.12

 

Kahlschlag am LS-Turm Edzardstraße: Noch einmal wurden weitere Bilder eingefügt. Hier

 

GSVBw 29 Accum: Der Rohbau des neuen Erweiterungsbaues vom nahen Pflegeheim ist bereits fast vollendet. Der Kanalschacht an der südlichen Seitenwand des Bunkers wurde entfernt. Hier

 

Zum Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven:

Neuigkeiten zum Thema: Der Investor bezüglich des Hallenneubaues kommt aus China. Wir haben ein Schreiben an die Eigentümer des betreffenden Gebietes geschickt, und unsere Ansicht bezüglich der Dinge geschildert. Wir hoffen nun auf Antwort. Hier

 

09.02.12

 

Kahlschlag am LS-Turm Edzardstraße: Weitere Bilder wurden eingefügt. Hier

 

08.02.12

 

Baumfällaktion am LS-Turm Edzardstraße in Siebethsburg: Weil mehrere Bäume eine Gefahr für die Bevölkerung dargestellt haben sollen, wurden in diesen Tagen sämtliche Pappeln rund um den LS-Turm gefällt. Der Turm zeigt sich nun das erste Mal seit Jahrzehnten wieder frei einsehbar. Nicht wenigen Wilhelmshavener Bürgern sind in den letzten Tagen Motorsägengeräusche bis spät in den Abend aufgefallen, die über das Stadtgebiet schallten. Diese Aktion ist der Grund dafür. Hier

Weitere Bilder folgen.

 

31.01.12

 

Ein weiterer nach außen hin noch ersichtlicher ehemaliger Luftschutzkeller wurde nachgewiesen. Das Objekt befindet sich an der Gökerstraße 148 und ist durch seine Stahlklappe vorm Kellerfenster als damalige LS-Anlage erkennbar. Hier

T 750 1 und 2 Hannoversche Straße: Die Truppenbunker besaßen die inoffiziellen Namen SCHARNHORST und GNEISENAU, welche wohl an die Nordwand angemalt waren. Beim zweiten, östlichen T 750 ist der Name SCHARNHORST sehr wahrscheinlich. Nach Hinweisen soll der Name in großen, hellen Buchstaben noch Anfang der 1970er Jahre vage an der Nordwand erkennbar gewesen sein an dem Bereich, wie er unten dargestellt ist. Der Westbunker wird daher sehr wahrscheinlich als Bunker GNEISENAU bezeichnet worden sein.

T 750 2 Hannoversche Straße: Auch in diesem Bunker ist wie im TROTZ, BANTER RUINE und U-BUNKER eine Windrose im Inneren, hier jedoch an eine Wand statt an eine Decke, gemalt worden. Vielen Dank an Olaf D. für die Infos und das Bild! Hier

 

27.01.12

 

Oldenburg: Ein Luftschutzkeller in der Roonstraße 5 konnte fotografiert werden. Noch heute sind die zubetonierten Kellerfenster und ein Luftschacht zu erkennen. Hier

- Auch über www.bunker-oldenburg.de zu erreichen -

Trauerspiel Neuende - Der Baumbestand auf dem Schulgelände wurde mittlerweile großteilig gerodet. Der Deckungsgraben auf dem inzwischen veräußerten Gelände bleibt erhalten. Glücklicherweise wohl auch deshalb, weil der Bunker vor nicht allzu langer Zeit teilweise als Fledermausquartier eingerichtet worden war...

Das Schulgebäude selbst soll umbaut werden. Bauzäune wurden bereits aufgestellt. Am heutigen Tage bietet das Gelände ein einziges Trauerspiel. Warum hat es erst zu diesem Zustand kommen müssen... Hier

 

T 1100 Langewerth: Der Bunker wurde am, bzw. ab dem 9.7.1949 gesprengt, wahrscheinlich gab es mehrere Sprengungen. Unmittelbar nach der erfolgten "Hauptsprengung" sackte der T 1100 bereits etwa 2 Meter in die Tiefe. Das Einsacken in der Nachfolgezeit setzte sich langsamer aber stetig fort. Der Artikel aus dem Weserkurier vom 28.7.1949 dazu ("Vorwort Lengewerth" soll "Vorort Langewerth" heißen). Hier

 

26.01.12

 

WICHTIG

Das Ende der beiden Truppenmannschaftsbunker 750 an der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven

Die hiesige Tagespresse berichtete in der dritten Kalenderwoche 2012 über Pläne eines Investors, im Bereich der Hannoverschen Straße in Wilhelmshaven, genauer südlich der Straße, eine riesige Halle für Windkrafträderfundamente, so genannte "Tripoden", errichten zu wollen. Aus gut unterrichteten Quellen erfuhren wir nun, dass der Bau alsbald beginnen soll.

Die Tage der beiden dortigen Truppenmannschaftsbunker 750 aus dem Jahre 1943 sind wohl endgültig gezählt.

Heute fuhren wir zu den Bunkern und entdeckten vermutlich erste vorbereitende Aktivitäten. Das versumpfte Gebiet um Bunker 1 / West wurde mit Drainagekanälen versehen, genau wie der Bereich des Schotterweges südlich der Bunker. Vermutlich soll das Gelände entwässert werden, damit die Abrissmaschinerie tragfähigen Grund hat. Tragfähige Gründe eines Abrisses der historischen ehemaligen Truppenbunker können wir allerdings nicht erkennen.

Warum die Bunker, die direkt an der Straße stehen, einen Hallenbau stören, verstehen wir nicht. Südlich der Bauwerke ist immenser Platz für eine derartige neue Halle. Wir, die wir uns als "Archäologen" bezüglich der Bunkerthematik fühlen, bedauern die neuerlichen Nachrichten, die nun langsam durchsickern, sehr.

Der Abriss der Bunker könnte bereits im April dieses Jahres erfolgen: In einer Arbeitszeit von nur etwa 4 Wochen mit modernstem Abbruchgerät.

Wir empfehlen jedem Bunkerinteressierten, schnell noch einmal die beiden historischen Marinebauwerke hier in Wilhelmshaven aufzusuchen und so viel Bildmaterial wie möglich anzufertigen, bevor der Abbruch beginnt.

Wir werden über alle Ereignisse diesbezüglich ausführlich und zeitnah berichten und uns im Abrissfall mit Kommentaren zu der ganzen Aktion nicht zurückhalten. Hier

WICHTIG

 

Aurich: Neuaufnahmen der vier massiven Rundbunker und zwei massiven Kleinbunker im Bereich Neu-Sandhorst wurden eingefügt. Hier befand sich das ehemalige Waldkrankenhaus der Wehrmacht. Wer hat weitere Infos zu diesen Bunkern und den genauen Zweck der Anlagen? Die Fotos: Hier

 

25.01.12

 

Ergebnis: Abgelehnt am 25.01.12 / Bauwerk ist nicht denkmalschutzwürdig...

Denkmalschutz für den entfestigten Hochbunker Störtebekerstraße / Sedan in Wilhelmshaven!

Wir wollen diesen Bunker unter Denkmalschutz stellen lassen.

Warum? Der Hochbunker, der nun seit etwa 60 Jahren nach der Entfestigung um 1951 in diesem interessanten, gerippeartigen Zustand in Wilhelmshavens Westen als imposantes Bauwerk an einer der Einfallstraßen der Stadt steht, ist einer von nur drei Bunkern in derartiger roh-entfestigter Form in Norddeutschland, wenn nicht gar in ganz Deutschland überhaupt.

Aufgrund der Demilitarisierungsverordnungen der Besatzung nach dem Krieg wurde der Bunker um 1951 seiner massiven Struktur entledigt, um ihn nie wieder als Luftschutzbau nutzbar zu machen. Dies geschah jedoch hier bei diesem Bauwerk, als die Bundesrepublik Deutschland schon existierte. Die beiden weiteren bekannten Beispielbunker, die heute noch denselben Zustand inne haben, befinden sich in Emden an der Emsmauerstraße und in Hannover an der Haltenhoffstraße. Dort wie auch in Wilhelmshaven ist ein Umbau zum vorgesehenen Wohnhaus aufgrund Insolvenz und anderer Widrigkeiten damals gescheitet.

Infos und Bilder zum Bunker Sedan in Wilhelmshaven: Hier

In Wilhelmshaven besuchen mittlerweile Fotografen und Interessierte aus ganz Europa die fast einzigartige Bunkeranlage an der Störtebekerstraße. Sie gehört seit 6 Jahrzehnten in diesem Zustand zum Bereich Sedan Wilhelmshaven und sollte in genau dem mahnenden und durchaus beeindruckenden Zustand für die Nachwelt unbedingt erhalten bleiben, wie sie sich jetzt präsentiert.

Dieser Bunker ist ein Wahrzeichen des Westens von Wilhelmshaven.

Ein entsprechendes Schreiben bezüglich des Denkmalschutzantrages ging bereits hinaus...

Der ausführliche Denkmalschutzantrag: Hier (Position 1)

Ihre Meinung:

Denkmalschutz für den Hochbunker Sedan !
Auf jeden Fall !
OK - gerne !
Warum ? Sorgt lieber für saubere Gehwege !
Das ist ein Schandfleck - weg damit !
Mir egal...
Auswertung

 

17.01.12

 

Aufnahmen eines Flakturmes des ehemaligen Einsatzhafens Plantlünne konnten eingefügt werden. Der entfestigte Flakturm für leichte Flak dient heute als Jugendtreff. Noch immer sind Munitions-Einschlaglöcher aus der Zeit kurz vor Kriegsende erkennbar. Vielen Dank an Herrn Lux für die Bereitstellung der Bilder! Hier

 

14.01.12

 

Bremen: Während der heutigen Brementour konnten Aufnahmen von 12 weiteren LS-Bunkern der Stadt angefertigt werden (Bereich Neustadt und Woltmershausen), darunter auch Bilder der beiden eindrucksvollen Luftschutztürme Pappelstraße und Hardenbergstraße - zwei von vier elfgeschossigen massiven LS-Großbauten, die als Ersatz für ursprünglich in Bremen geplante Flaktürme errichtet wurden (die anderen beiden LS-Türme befinden sich im Bereich Scharmbecker Straße und Auf der Muggenburg). Noch heute dominieren die vier gigantischen Türme das Stadtbild. Hier

 

12.01.12

 

Die Tobrukstandruine am Wilhelmshavener Geniusstrand / Geniusbank war vielen Bürgern bekannt, obwohl verständlicherweise nicht jeder wusste, was das ist. Im Zuge der Bauarbeiten zum Jade-Weser-Port wurde das Objekt später dann überspült. Wir wüssten gerne, wann das genau war. Das Jahr 2008 (Jahresmitte) wird vorausgesetzt. Wir lassen uns aber gerne berichtigen. Wenn Sie etwas dazu wissen, bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Danke.

Der Tobrukstand Geniusbank

 

07.01.12

 

Eine seltene historische Aufnahme konnte mit freundlicher Genehmigung von Herrn Ingo Ostermann zugefügt werden:

Dieses Bild zeigt den getarnten und verklinkerten Bunker Rosenhügel (Flakleitstelle / Luftverteidigungszentrale) zwischen 1941 und 1945. Erkennbar ist der nach dem Krieg gesprengte Bereich des Beobachterturmes mit leichter Flakstellung, aufgenommen vom Torbogen des Eingangsbauwerkes zur Flakleitstelle. Hier und Hier

 

06.01.12

 

Die Planierung der Banter Kaserne, des denkmalgeschützten Tanks am Bontekai und der Ansgarischule ist noch nicht lange her… Schon bald soll nun die lustige Seifenoper mit dem Titel „Gute Häuser – schlechte Häuser“ weitergehen mit dem Abbruch eines der beiden letzten historischen Gebäude des ehemaligen Seefliegerhorstes am Fliegerdeich. Wie kann so etwas überhaupt in Erwägung gezogen werden? Rein äußerlich zeigt das westliche Gebäude im Deich, um das es geht, in den letzten Jahren keine gravierenden Baufälligkeiten oder eine Tendenz dazu auf. Der Unterhalt des leer stehenden Bauwerkes mit seinem prächtigen Balkon in bester Lage kann nicht so teuer sein, dass ein Abriss die Lösung ist. Würde man die ebenfalls in den Deich integrierte Strandhalle auch planieren, wenn sie leer stünde? Wir haben ohnehin wenig historische Bebauung in dieser Stadt. Wann erfolgt endlich ein Umdenken, wie man richtig mit solchen Zeugen umgeht? Warum gibt es kein öffentliches Interesse? Die beiden letzten Gebäude des alten Seefliegerhorstes gehören seit Jahrzehnten zur Silhouette des Wilhelmshavener Südstrandes wie auch die Hotels und die Strandhalle. Gerade im Bereich des jetzt abrissgefährdeten Bauwerkes ist im Sommer der Strand besonders stark besucht, unter anderem wegen der dortigen Dusche und den Treppen ins Wasser. Zudem befindet sich dort der Wohnmobilstellplatz. Ein Restaurant, Cafe etc. würde sich im Inneren bestens anbieten. Die Ideen der zukünftigen Nutzung gehen bis zu einer kleinen Sternwarte im Gebäude, die hier in der Region auf alle Fälle Zulauf finden würde. Falls ein Abbruch nicht abzuwenden ist: Um unserer schönen Stadt Abrisshaven gerecht zu werden, sollte im Falle einer Beseitigung des Bauwerkes unbedingt darauf geachtet werden, als erstes die dort angebrachte Informationstafel feierlich unter Beisein der Medien mit der Baggerschaufel wegzureissen. Zudem sollte ein Abbruch auf alle Fälle im Hochsommer erfolgen, damit die vielen Touristen und Einheimischen am Südstrand den richtigen Eindruck davon bekommen, was hier abgeht. Planiert schön weiter alles Alte weg, eure Enkel werden es euch danken.

 

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